Übergänge im Leben brauchen Gespräch – nicht Eskalation.
Ich begleite Familien bei Pflege, Erbe und veränderten Rollen in strukturierten Gesprächen zwischen Generationen.

👉 Orientierungsgespräch vereinbaren
Oder zunächst das PDF „Familiengespräche bei Pflege vorbereiten“ herunterladen.


Konflikte bei Pflege und Erbe zwischen Generationen

Vielleicht erleben Sie es gerade hier in Dresden:

  • Die Pflege eines Elternteils muss organisiert werden – und zwischen Geschwistern entstehen Konflikte.
  • Die Pflegeverantwortung ist ungleich verteilt.
  • Entscheidungen über Wohnung oder Unterstützung führen zu Spannungen.
  • Ein Testament soll vorbereitet oder verändert werden – und alte Erbkonflikte brechen auf.
  • In einer Erbengemeinschaft entstehen Misstrauen oder Vorwürfe.
  • Gespräche enden im Rückzug oder im Streit.

Solche Konflikte entstehen selten plötzlich.
Oft beginnen sie leise – mit Überforderung, unausgesprochenen Erwartungen oder dem Gefühl, allein verantwortlich zu sein.

Was organisatorisch beginnt, wird schnell zu einem Beziehungskonflikt zwischen Generationen.

In solchen Situationen braucht es keinen weiteren Druck.
Sondern Struktur.


Pflegeverantwortung klären – Belastung sichtbar machen

Pflege betrifft nie nur Organisation – sondern Beziehungen.

Typische Spannungsfelder:

  • Wer übernimmt welche Verantwortung?
  • Wer entscheidet?
  • Wer fühlt sich übergangen?
  • Wer trägt die emotionale Last?

In moderierten Gesprächen können Belastungen ausgesprochen werden – ohne Schuldzuweisung.
Ziel ist nicht, jemanden zu überzeugen, sondern Verantwortung transparenter zu verteilen.

Gerade für pflegende Angehörige entsteht dadurch oft spürbare Entlastung.


Erbgespräche moderieren – bevor Konflikte eskalieren

Erbfragen sind selten rein sachlich.

Es geht um:

  • Anerkennung
  • Gerechtigkeit
  • alte Verletzungen
  • Vertrauen
  • Rollenbilder

Ich moderiere Erbgespräche als präventiven Raum – bevor juristische Schritte notwendig werden.

Rechtliche Fragen gehören in anwaltliche oder notarielle Beratung.
Die Kommunikation zwischen den Beteiligten kann hier strukturiert vorbereitet und begleitet werden.


Welcher nächste Schritt ist sinnvoll?

Mediation bei Pflege, Erbe und Generationenkonflikten

Wenn mehrere Beteiligte miteinander sprechen möchten – etwa bei:

  • Pflegeorganisation
  • Konflikten zwischen Geschwistern
  • Erbkonflikten
  • Wohn- oder Vermögensfragen

kann eine strukturierte Mediation helfen.

Alle Beteiligten sprechen gemeinsam.
Positionen werden gehört.
Interessen werden transparent.
Lösungen werden entwickelt – nicht verordnet.


Gesprächsvorbereitung

Wenn ein gemeinsames Gespräch noch nicht möglich ist, kann eine strukturierte Vorbereitung sinnvoll sein.

Wir klären:

  • Welche Dynamik wirkt im Hintergrund?
  • Welche Eskalationsstufe liegt vor?
  • Welche Schritte sind realistisch?

Coaching für pflegende Angehörige oder Betroffene

Manchmal steht nicht die gemeinsame Klärung im Vordergrund, sondern Ihre persönliche Belastung.

Im Coaching geht es um:

  • Rollenklärung
  • Umgang mit Schuldgefühlen
  • Abgrenzung
  • innere Stabilisierung
  • Vorbereitung schwieriger Gespräche

Wann Mediation sinnvoll ist – und wann nicht

Geeignet für niedrig bis mittelhoch eskalierte Konflikte.

Nicht geeignet bei:

  • laufenden Gerichtsverfahren
  • akuter Gewalt
  • massiven Manipulationsvorwürfen
  • akuten psychischen Krisen

In solchen Fällen ist zunächst fachliche Unterstützung (juristisch oder therapeutisch) erforderlich.


Rolle und Abgrenzung zur Rechtsberatung

Ich moderiere Gespräche.
Ich bewerte keine Rechtsansprüche.
Ich ersetze keine anwaltliche Beratung.

Die strukturierte Klärung schafft Gespräch –
rechtliche Absicherung erfolgt gegebenenfalls gesondert.


Ablauf einer Mediation im Generationenkontext

Eine Mediation bei Pflege, Erbe oder Generationenkonflikten folgt einem klaren Rahmen.

1. Orientierung und Auftragsklärung
In einem ersten Gespräch klären wir Anliegen, Erwartungen und Rahmenbedingungen.

2. Themen sichtbar machen
Alle Beteiligten benennen, was sie belastet, bewegt oder beschäftigt.

3. Interessen und Hintergründe verstehen
Wir arbeiten heraus, welche Bedürfnisse, Sorgen oder Befürchtungen hinter Positionen stehen.

4. Lösungen entwickeln
Gemeinsam werden tragfähige Optionen erarbeitet – ohne Druck, aber mit Klarheit.

5. Vereinbarung und nächste Schritte
Auf Wunsch werden Ergebnisse schriftlich festgehalten. In Erb- oder Vermögensfragen kann eine notarielle Begleitung sinnvoll sein.


Häufige Fragen

FAQ


Orientierungsgespräch

In einem unverbindlichen Gespräch (30–45 Minuten) klären wir:

  • Worum geht es konkret?
  • Wer sollte beteiligt sein?
  • Welcher Rahmen ist sinnvoll?

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Oder zunächst das PDF „Familiengespräche bei Pflege vorbereiten“ herunterladen.

4. Januar 2025

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