Was dieses Programm ist
Im Aufbau meiner Mediationspraxis biete ich im Jahr 2026 und 2027 eine begrenzte Anzahl kostenfreier Mediationen und Konfliktberatungen an.
Das Angebot richtet sich an drei Bereiche:
- Familien in belastenden Übergängen (Pflege, Erbe, Rollenwechsel)
- Nachbarschaften in festgefahrenen Konfliktsituationen
- Kommunale Verwaltungen und kommunale IT-Dienstleister, die einen externen Blick auf interne Spannungen suchen
Warum kostenfrei
Ich befinde mich in einer Aufbauphase. Mein Hauptberuf bis 1. Oktober 2027 ist eine Tätigkeit im Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste. Mediation ist meine zweite, kommende Profession.
Nach drei Jahren mit ausgewählten Mediationsfällen geht es in dieser Phase darum, Praxis zu vertiefen, Verfahren zu dokumentieren und ein verlässliches Erfahrungsbild aufzubauen.
Wer dieses Programm in Anspruch nimmt, erhält die volle fachliche Begleitung. Im Gegenzug entsteht für mich ein dokumentierter, lernbarer Fall.
Was ich anbiete
Ein vollständiges Mediationsverfahren:
- Vorgespräche (telefonisch oder vor Ort)
- Bis zu vier Sitzungen à 90 Minuten
- Schriftliche Vereinbarung am Ende des Verfahrens
- Vor- und Nachbereitung
Oder als Konflikt-Coaching:
- Bis zu drei Einzelsitzungen à 90 Minuten
- Vorbereitung auf ein bevorstehendes schwieriges Gespräch
- Reflexion und Strukturierung der eigenen Position
Alle Sitzungen finden in Dresden statt – in meinen Räumen, beim Anbieter vor Ort oder online.
Was ich erwarte
Verbindliches Engagement aller Beteiligten. Eine Mediation funktioniert nur, wenn alle Beteiligten ehrlich am Verfahren mitwirken wollen. Wer das Verfahren als Mittel sieht, um die andere Seite zu überzeugen, ist hier nicht richtig.
Schriftliches Feedback nach Abschluss. Eine kurze schriftliche Rückmeldung von 1–2 Seiten zum Verfahren: Was hat geholfen, was nicht, wie hat sich die Situation verändert. Ich brauche dieses Feedback für meine fachliche Weiterentwicklung.
Anonymisierte Referenznutzung – optional. Wenn Sie einverstanden sind, würde ich gerne den Fall in stark anonymisierter Form für Fachartikel verwenden. Das ist freiwillig und kein Kriterium für die Aufnahme ins Programm.
Für wen das Programm nicht geeignet ist
- Bei laufenden gerichtlichen Verfahren, in denen Mediation als Druckmittel eingesetzt werden soll
- Bei akuter Gewalt oder Bedrohung in der Familie
- Bei rein juristischen Fragen (Erbrecht, Mietrecht, Sorgerecht), die in die Hand einer Anwältin oder eines Anwalts gehören
- Bei Trennungs- oder Scheidungsmediation – das ist nicht mein Spezialgebiet
In solchen Fällen verweise ich gerne auf Kolleginnen und Kollegen oder andere geeignete Stellen.
Hinweis für kommunale Adressaten
Für kommunale Verwaltungen und kommunale IT-Dienstleister hat das Programm einen anderen Charakter.
Hier biete ich für ein Halbjahr 2026 oder 2027 eine kostenfreie Prozessbegleitung oder einen Reflexions-Workshop an – in einem klar umrissenen Rahmen von drei bis fünf halbtägigen Terminen.
Kommunale Anfragen bitte direkt an mediator@sweti.de.
Der Weg ins Programm
- Erstkontakt – telefonisch oder per Mail
- Orientierungsgespräch – kostenfrei, 30–45 Minuten, in dem wir prüfen, ob das Verfahren zu Ihrer Situation passt
- Aufnahme ins Programm – bei beidseitiger Eignung
- Mediationsverfahren oder Coaching – nach den oben beschriebenen Bedingungen
Kontakt
Dr. Swetoslaw Beltschew Mediator
mediator@sweti.de
0163 803 5634
calendly.de/mediator.sweti
Bei mehr Anfragen entscheidet die Eignung der Situation, nicht die Reihenfolge des Eingangs.
Führung & Verwaltung
IT-Organisationen & Dienstleister
Teams stärken in sozialen Einrichtungen, Pflege und Verwaltung
Veränderungen begleiten – für Privatpersonen in Umbruchsphasen
Typische Mitglieder:
Menschen, die sich in einer Übergangssituation befinden – z. B. vor dem Eintritt in den Ruhestand, nach Trennungen oder familiären Umbrüchen. Auch pflegende Angehörige oder Personen, die sich neu orientieren möchten.
Typische Herausforderungen und Bedürfnisse:
Oft stehen diese Personen vor Entscheidungen, die sich nicht leicht beantworten lassen: Was ist mein nächster Schritt? Wie gehe ich mit der veränderten Rolle um? Wie finde ich wieder Klarheit und Stabilität? Es geht häufig um emotionale Belastung, Entscheidungsdruck und das Bedürfnis nach Orientierung – ohne in vorgegebene Lösungen gedrängt zu werden.