Alle thematischen Schlagworte auf einen Blick – zur Orientierung in Beratung, Mediation und Coaching.
Thematische Orientierung – über Schlagworte
Mediation, Coaching und systemische Beratung leben vom Zusammenhang. Manche Themen kehren immer wieder – etwa Kommunikation, Rollen, Übergänge oder Konflikte im Team.
Hier findest du eine Übersicht aller Schlagworte (Tags), die meinen Beiträgen, Angeboten und Fachtexten zugeordnet sind. Ein Klick führt dich zu allen Inhalten mit diesem thematischen Bezug.
“Veränderung beginnt mit einem Gespräch. Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen!”
Wenn Nachbarschaftskonflikte über Jahre eskalieren, geht es oft nicht mehr um den ursprünglichen Anlass. Der Beitrag ordnet ein, warum Verständigung dann häufig scheitert – und welche Rolle Verfahren realistisch spielen können.
Außergerichtliche Verfahren versprechen Entlastung, bergen jedoch erhebliche Risiken, wenn Machtasymmetrien unbeachtet bleiben. Der Beitrag sensibilisiert für verzerrte Ergebnisse, verdeckten Druck und die Grenzen freiwilliger Konfliktklärung.
Nicht jede Konfliktlage verlangt nach derselben Verfahrenslogik. Mediation ist kein Gegenmodell zum Recht, sondern ein ergänzendes Verfahren mit eigener Rationalität. Dieser Beitrag unterstützt Anwälte bei einer klaren, professionellen Verfahrenswahl.
Mediation kostet Zeit – nicht aus Ineffizienz, sondern weil sie Konflikte an der richtigen Stelle bearbeitet. Der Beitrag ordnet ein, wann diese Zeit gut investiert ist und wann Vorsicht geboten ist.
Mediation kann Arbeitsverhältnisse stabilisieren – oder Konflikte verlängern. Entscheidend ist nicht die Methode, sondern die Logik des Konflikts. Dieser Beitrag schafft Klarheit darüber, wann Mediation im Arbeitsrecht trägt – und wann nicht.
Gerichtliche Entscheidungen schaffen Klarheit und Stabilität – stoßen in hoch eskalierten Privatkonflikten jedoch an strukturelle Grenzen. Eine Einordnung der Verfahrenslogik für die anwaltliche Praxis.
Der Beitrag ordnet ein, in welchen Konstellationen Mediation im Familienrecht ungeeignet ist und warum gerichtliche Verfahren dann eine stabilisierende und schützende Funktion erfüllen.
Führungskräfte im öffentlichen Dienst treffen Entscheidungen, die oft nachwirken. Der Reflexionszirkel Führung bietet einen geschützten, kollegialen Raum, um Verantwortung, Wirkung und innere Spannungen systemisch zu reflektieren.
Rollenklärung im Arbeitskontext ist kein weiches Thema, sondern eine zentrale Voraussetzung für arbeitsfähige Organisationen. Der Artikel erläutert das MRE-Modell (Mensch – Rolle – Erwartungen) und zeigt, wie systemische Rollenklärung in öffentlichen Verwaltungen und großen Organisationen wirkt.
Viele Organisationsprobleme sind keine Sachprobleme, sondern Raumprobleme. Der Beitrag stellt das KRO-Format vor und zeigt, wie passende Kommunikationsräume Klarheit ermöglichen.
Warum wir in Konflikten über Positionen sprechen, auf Emotionen reagieren und Bedürfnisse meinen – ein integratives Modell für Klarheit in Mediation, Coaching und Organisationsberatung.
Der Zyklus der Hypothesenarbeit zeigt, wie durch Beobachtung, Formulierung, Prüfung, Reflexion und Verantwortung Hypothesen systemisch wirksam werden. Ein Beitrag für Kolleg*innen aus Beratung, Coaching und Mediation – ergänzt um den Einsatz in Organisationen.
Der 3W-Sprechstil – Wahrnehmen, Wirkung, Wunsch – ist keine starre Gesprächsformel, sondern ein inneres Navigationssystem für Mediator:innen, Coaches und Berater:innen. Er hilft, Wahrnehmungen zu ordnen, Hypothesen zu bilden und Gespräche in Richtung Verständigung zu führen.
Der Ruhestand markiert nicht einfach das Ende der Arbeit, sondern eine Phase der Neuorientierung. Wie Menschen diesen Übergang erleben – und was die Systemtheorie dazu beitragen kann.
Wenn das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch nicht vertraut ist, entsteht der eigentliche Raum für Wandel. Am Beispiel des Übergangs in den Ruhestand zeigt dieser Artikel, wie systemische Praxis Zwischenräume als Möglichkeitsräume versteht – für Entwicklung, Sinn und Selbstorganisation.
Der Blogbeitrag erklärt das Drei-Ebenen-Modell von Fritz B. Simon: Beschreibung, Erklärung und Bewertung. Mit praktischen Beispielen und Hinweisen zur Anwendung in Beratung und systemischer Kommunikation.
Systemische Auftragsklärung ist der Schlüssel zu tragfähigen Beratungs-, Coaching- und Mediationsprozessen. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie sie mit fundierten Modellen und einer klaren Haltung gestalten.
Systemische Hypothesen eröffnen neue Perspektiven im Beratungsprozess. Dieser Artikel beleuchtet ihre Funktion, Merkmale und den Prozess ihrer Bildung anhand praktischer Beispiele und systemischer Grundlagen.
Die Bedeutung von Gefühlen in der Transaktionsanalyse wird betrachtet und ihre Anwendung in Coaching und Mediation erklärt. Der Artikel umfasst die vier primären Gefühle der TA sowie Konzepte wie Ersatz- und Denkgefühle.
Die verborgenen Spielregeln in Beratung, Mediation und Coaching
Einleitung: Verträge, die nicht ausgesprochen werden
In der Transaktionsanalyse (TA) ist der Begriff „Vertrag“ zentral. Berne forderte: „Keine Veränderung ohne Vertrag“. Doch nicht alle Vereinbarungen werden offen ausgesprochen. Manche wirken im Hintergrund – oft unbewusst, aber dennoch sehr wirkungsvoll. Solche impliziten Verträge prägen Beziehungen, Erwartungen und Selbstbilder – besonders in beratenden und vermittelnden Kontexten.
In diesem Beitrag werfen wir einen genaueren Blick auf die unsichtbaren Übereinkünfte, die Beratung, Mediation und Coaching beeinflussen. Was sind implizite Verträge? Wie entstehen sie? Und wie können wir als professionelle Begleiter konstruktiv mit ihnen umgehen?
Nicht alle Beratungs- oder Mediationsprozesse lassen sich auf eine klassische Zweierbeziehung reduzieren. Gerade in Organisationen, Institutionen oder komplexen Familiensystemen sind häufig mehrere Personen oder Rollen an einem Anliegen beteiligt. In solchen Konstellationen reicht der Zweiervertrag – wie im ersten Teil dieser Reihe beschrieben – nicht mehr aus, um Klarheit, Transparenz und Verantwortung sicherzustellen.
Hier setzt das Konzept des Dreiervertrags nach Fanita English an. Es erweitert die klassische Vertragstheorie der Transaktionsanalyse um eine dritte Partei und berücksichtigt damit die Realität vieler Beratungssituationen, in denen Aufträge, Erwartungen und Machtverhältnisse auf mehrere Beteiligte verteilt sind.
Klare Vereinbarungen für gelingende Beratung und Mediation
Einleitung: Warum über Verträge sprechen?
In Beratung, Coaching und Mediation ist Klarheit über Ziel, Rolle und Verantwortung entscheidend. Die Transaktionsanalyse (TA) bringt mit dem Konzept des „Zweiervertrags“ ein besonders wirksames Werkzeug ein: eine bewusste, auf Augenhöhe getroffene Vereinbarung zwischen zwei Beteiligten. Sie schafft Struktur, Vertrauen und Selbstverantwortung – sowohl organisatorisch als auch psychologisch.
Der Zweiervertrag aus Sicht der Transaktionsanalyse
Der Ursprung dieses Konzepts liegt bei Eric Berne, dem Begründer der Transaktionsanalyse. In seinem Spätwerk What Do You Say After You Say Hello? formulierte er:
In der vierten Phase der Mediation geht es um mehr als das bloße Festhalten von Vereinbarungen: Eine systemische Gestaltung der Umsetzungsphase (P4) stärkt Verantwortung, Rollenklärung und nachhaltige Lösungen. Der Artikel beleuchtet, wie mediative Begleitung hier wirken kann.
Die Kreationsphase der Mediation öffnet Möglichkeitsräume für Entscheidungen – jenseits von Konsenslogik. Systemisches Arbeiten fördert tragfähige, ambiguitätstolerante Vereinbarungen in konfliktbelasteten Kontexten.
Systemische Perspektiven auf die Klärungsphase (P2) der Mediation: Methoden, Interventionen und Haltung zur Konflikterhellung. Ein fundierter Leitfaden für Profis in Mediation und Konfliktberatung.
Systemische Auftragsklärung ist der Schlüssel zu tragfähigen Beratungs-, Coaching- und Mediationsprozessen. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie sie mit fundierten Modellen und einer klaren Haltung gestalten.
Das Arbeitsbündnis ist der tragende Container für Vertrauen und Prozesssicherheit in der Mediation. Dieser Artikel zeigt, wie es systemisch und transaktionsanalytisch fundiert gestaltet werden kann.
Die verborgenen Spielregeln in Beratung, Mediation und Coaching
Einleitung: Verträge, die nicht ausgesprochen werden
In der Transaktionsanalyse (TA) ist der Begriff „Vertrag“ zentral. Berne forderte: „Keine Veränderung ohne Vertrag“. Doch nicht alle Vereinbarungen werden offen ausgesprochen. Manche wirken im Hintergrund – oft unbewusst, aber dennoch sehr wirkungsvoll. Solche impliziten Verträge prägen Beziehungen, Erwartungen und Selbstbilder – besonders in beratenden und vermittelnden Kontexten.
In diesem Beitrag werfen wir einen genaueren Blick auf die unsichtbaren Übereinkünfte, die Beratung, Mediation und Coaching beeinflussen. Was sind implizite Verträge? Wie entstehen sie? Und wie können wir als professionelle Begleiter konstruktiv mit ihnen umgehen?
Nicht alle Beratungs- oder Mediationsprozesse lassen sich auf eine klassische Zweierbeziehung reduzieren. Gerade in Organisationen, Institutionen oder komplexen Familiensystemen sind häufig mehrere Personen oder Rollen an einem Anliegen beteiligt. In solchen Konstellationen reicht der Zweiervertrag – wie im ersten Teil dieser Reihe beschrieben – nicht mehr aus, um Klarheit, Transparenz und Verantwortung sicherzustellen.
Hier setzt das Konzept des Dreiervertrags nach Fanita English an. Es erweitert die klassische Vertragstheorie der Transaktionsanalyse um eine dritte Partei und berücksichtigt damit die Realität vieler Beratungssituationen, in denen Aufträge, Erwartungen und Machtverhältnisse auf mehrere Beteiligte verteilt sind.
Klare Vereinbarungen für gelingende Beratung und Mediation
Einleitung: Warum über Verträge sprechen?
In Beratung, Coaching und Mediation ist Klarheit über Ziel, Rolle und Verantwortung entscheidend. Die Transaktionsanalyse (TA) bringt mit dem Konzept des „Zweiervertrags“ ein besonders wirksames Werkzeug ein: eine bewusste, auf Augenhöhe getroffene Vereinbarung zwischen zwei Beteiligten. Sie schafft Struktur, Vertrauen und Selbstverantwortung – sowohl organisatorisch als auch psychologisch.
Der Zweiervertrag aus Sicht der Transaktionsanalyse
Der Ursprung dieses Konzepts liegt bei Eric Berne, dem Begründer der Transaktionsanalyse. In seinem Spätwerk What Do You Say After You Say Hello? formulierte er:
Wenn Nachbarschaftskonflikte über Jahre eskalieren, geht es oft nicht mehr um den ursprünglichen Anlass. Der Beitrag ordnet ein, warum Verständigung dann häufig scheitert – und welche Rolle Verfahren realistisch spielen können.
Außergerichtliche Verfahren versprechen Entlastung, bergen jedoch erhebliche Risiken, wenn Machtasymmetrien unbeachtet bleiben. Der Beitrag sensibilisiert für verzerrte Ergebnisse, verdeckten Druck und die Grenzen freiwilliger Konfliktklärung.
Nicht jede Konfliktlage verlangt nach derselben Verfahrenslogik. Mediation ist kein Gegenmodell zum Recht, sondern ein ergänzendes Verfahren mit eigener Rationalität. Dieser Beitrag unterstützt Anwälte bei einer klaren, professionellen Verfahrenswahl.
Mediation kostet Zeit – nicht aus Ineffizienz, sondern weil sie Konflikte an der richtigen Stelle bearbeitet. Der Beitrag ordnet ein, wann diese Zeit gut investiert ist und wann Vorsicht geboten ist.
Mediation kann Arbeitsverhältnisse stabilisieren – oder Konflikte verlängern. Entscheidend ist nicht die Methode, sondern die Logik des Konflikts. Dieser Beitrag schafft Klarheit darüber, wann Mediation im Arbeitsrecht trägt – und wann nicht.
Gerichtliche Entscheidungen schaffen Klarheit und Stabilität – stoßen in hoch eskalierten Privatkonflikten jedoch an strukturelle Grenzen. Eine Einordnung der Verfahrenslogik für die anwaltliche Praxis.
Der Beitrag ordnet ein, in welchen Konstellationen Mediation im Familienrecht ungeeignet ist und warum gerichtliche Verfahren dann eine stabilisierende und schützende Funktion erfüllen.
Führungskräfte im öffentlichen Dienst treffen Entscheidungen, die oft nachwirken. Der Reflexionszirkel Führung bietet einen geschützten, kollegialen Raum, um Verantwortung, Wirkung und innere Spannungen systemisch zu reflektieren.
Rollenklärung im Arbeitskontext ist kein weiches Thema, sondern eine zentrale Voraussetzung für arbeitsfähige Organisationen. Der Artikel erläutert das MRE-Modell (Mensch – Rolle – Erwartungen) und zeigt, wie systemische Rollenklärung in öffentlichen Verwaltungen und großen Organisationen wirkt.
Viele Organisationsprobleme sind keine Sachprobleme, sondern Raumprobleme. Der Beitrag stellt das KRO-Format vor und zeigt, wie passende Kommunikationsräume Klarheit ermöglichen.
Warum wir in Konflikten über Positionen sprechen, auf Emotionen reagieren und Bedürfnisse meinen – ein integratives Modell für Klarheit in Mediation, Coaching und Organisationsberatung.
Der Zyklus der Hypothesenarbeit zeigt, wie durch Beobachtung, Formulierung, Prüfung, Reflexion und Verantwortung Hypothesen systemisch wirksam werden. Ein Beitrag für Kolleg*innen aus Beratung, Coaching und Mediation – ergänzt um den Einsatz in Organisationen.
Der 3W-Sprechstil – Wahrnehmen, Wirkung, Wunsch – ist keine starre Gesprächsformel, sondern ein inneres Navigationssystem für Mediator:innen, Coaches und Berater:innen. Er hilft, Wahrnehmungen zu ordnen, Hypothesen zu bilden und Gespräche in Richtung Verständigung zu führen.
Wenn das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch nicht vertraut ist, entsteht der eigentliche Raum für Wandel. Am Beispiel des Übergangs in den Ruhestand zeigt dieser Artikel, wie systemische Praxis Zwischenräume als Möglichkeitsräume versteht – für Entwicklung, Sinn und Selbstorganisation.
Was bedeutet Ressourcenaktivierung wirklich? Dieser Artikel beleuchtet, wie Ressourcenarbeit in der Mediation durch systemische Denkmodelle wie die Systemtheorie (Luhmann), Transaktionsanalyse, Konstruktivismus und das Neun-Felder-Modell nach Rieforth neu verstanden werden kann.
Wie kann lösungsorientierte Arbeit die Mediation bereichern? Der Artikel erklärt Ursprung, Prinzipien und Verbindungen zur klassischen Mediation – mit Beispielen für die Praxis.
In der vierten Phase der Mediation geht es um mehr als das bloße Festhalten von Vereinbarungen: Eine systemische Gestaltung der Umsetzungsphase (P4) stärkt Verantwortung, Rollenklärung und nachhaltige Lösungen. Der Artikel beleuchtet, wie mediative Begleitung hier wirken kann.
Die Kreationsphase der Mediation öffnet Möglichkeitsräume für Entscheidungen – jenseits von Konsenslogik. Systemisches Arbeiten fördert tragfähige, ambiguitätstolerante Vereinbarungen in konfliktbelasteten Kontexten.
Systemische Perspektiven auf die Klärungsphase (P2) der Mediation: Methoden, Interventionen und Haltung zur Konflikterhellung. Ein fundierter Leitfaden für Profis in Mediation und Konfliktberatung.
Systemische Auftragsklärung ist der Schlüssel zu tragfähigen Beratungs-, Coaching- und Mediationsprozessen. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie sie mit fundierten Modellen und einer klaren Haltung gestalten.
Das Arbeitsbündnis ist der tragende Container für Vertrauen und Prozesssicherheit in der Mediation. Dieser Artikel zeigt, wie es systemisch und transaktionsanalytisch fundiert gestaltet werden kann.
Vertrauen ist keine Selbstverständlichkeit. In systemischer Beratung und Mediation ist es Voraussetzung und Ergebnis zugleich. Der Artikel zeigt, wie Vertrauen als soziale Errungenschaft verstanden und praktisch gestaltet werden kann.
Passivität ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Schutzmechanismus. Wer sie erkennt, kann nachhaltige Veränderung ermöglichen – in Teams, Organisationen und persönlichen Beziehungen.
Dieser Artikel verknüpft die fünf Grundbedürfnisse nach Shapiro & Fisher mit der Transaktionsanalyse, der Systemtheorie und dem Harvard-Konzept – und zeigt, wie emotionale Intelligenz und Verhandlungsstrategie gemeinsam wirken.
Systemische Hypothesen eröffnen neue Perspektiven im Beratungsprozess. Dieser Artikel beleuchtet ihre Funktion, Merkmale und den Prozess ihrer Bildung anhand praktischer Beispiele und systemischer Grundlagen.
Die Bedeutung von Gefühlen in der Transaktionsanalyse wird betrachtet und ihre Anwendung in Coaching und Mediation erklärt. Der Artikel umfasst die vier primären Gefühle der TA sowie Konzepte wie Ersatz- und Denkgefühle.
Wie sich die sechs Prinzipien des Harvard-Konzepts systematisch in Phasenlogik, Entscheidungsstrategie und systemische Mediation integrieren lassen – ein Überblick für Fachleute der Konfliktklärung.
Warum ein Rahmenartikel?
Verhandlungen verlaufen selten geradlinig. Sie sind geprägt von Interessen, Emotionen, organisationalen Logiken und systemischen Wechselwirkungen. In dieser Komplexität liefert das Harvard-Konzept seit über 40 Jahren eine strukturierende Orientierung. Die sechs Prinzipien, auf denen es beruht, wurden in dieser Artikelserie einzeln dargestellt – jeweils mit systemischer Perspektive und mediationspraktischem Bezug.
Wie Verhandlungsalternativen die Qualität von Lösungen erhöhen: Das Harvard-Prinzip BATNA im Kontext systemischer Organisationsmediation erklärt.
Einleitung
In jeder Verhandlung – ob in Projektteams, bei Führungskonflikten oder zwischen Organisationseinheiten – steht am Ende eine Entscheidung. Doch was geschieht, wenn keine Einigung erzielt wird? Die Qualität einer Verhandlung hängt nicht allein vom Ergebnis ab, sondern auch davon, welche Alternativen den Beteiligten zur Verfügung stehen.
Verhandlungsalternativen sind gedanklich durchgespielte Handlungsoptionen, die dann greifen, wenn die Verhandlung scheitert oder keine tragfähige Lösung gefunden wird. Sie entstehen durch Reflexion, Szenarienplanung oder im Vorfeld der Mediation durch bilaterale oder strategische Vorklärung. Alternativen machen Verhandlungen souveräner – denn wer seine Optionen kennt, verhandelt nicht aus Angst oder Ohnmacht, sondern auf Augenhöhe.
Die verborgenen Spielregeln in Beratung, Mediation und Coaching
Einleitung: Verträge, die nicht ausgesprochen werden
In der Transaktionsanalyse (TA) ist der Begriff „Vertrag“ zentral. Berne forderte: „Keine Veränderung ohne Vertrag“. Doch nicht alle Vereinbarungen werden offen ausgesprochen. Manche wirken im Hintergrund – oft unbewusst, aber dennoch sehr wirkungsvoll. Solche impliziten Verträge prägen Beziehungen, Erwartungen und Selbstbilder – besonders in beratenden und vermittelnden Kontexten.
In diesem Beitrag werfen wir einen genaueren Blick auf die unsichtbaren Übereinkünfte, die Beratung, Mediation und Coaching beeinflussen. Was sind implizite Verträge? Wie entstehen sie? Und wie können wir als professionelle Begleiter konstruktiv mit ihnen umgehen?
Nicht alle Beratungs- oder Mediationsprozesse lassen sich auf eine klassische Zweierbeziehung reduzieren. Gerade in Organisationen, Institutionen oder komplexen Familiensystemen sind häufig mehrere Personen oder Rollen an einem Anliegen beteiligt. In solchen Konstellationen reicht der Zweiervertrag – wie im ersten Teil dieser Reihe beschrieben – nicht mehr aus, um Klarheit, Transparenz und Verantwortung sicherzustellen.
Hier setzt das Konzept des Dreiervertrags nach Fanita English an. Es erweitert die klassische Vertragstheorie der Transaktionsanalyse um eine dritte Partei und berücksichtigt damit die Realität vieler Beratungssituationen, in denen Aufträge, Erwartungen und Machtverhältnisse auf mehrere Beteiligte verteilt sind.
Klare Vereinbarungen für gelingende Beratung und Mediation
Einleitung: Warum über Verträge sprechen?
In Beratung, Coaching und Mediation ist Klarheit über Ziel, Rolle und Verantwortung entscheidend. Die Transaktionsanalyse (TA) bringt mit dem Konzept des „Zweiervertrags“ ein besonders wirksames Werkzeug ein: eine bewusste, auf Augenhöhe getroffene Vereinbarung zwischen zwei Beteiligten. Sie schafft Struktur, Vertrauen und Selbstverantwortung – sowohl organisatorisch als auch psychologisch.
Der Zweiervertrag aus Sicht der Transaktionsanalyse
Der Ursprung dieses Konzepts liegt bei Eric Berne, dem Begründer der Transaktionsanalyse. In seinem Spätwerk What Do You Say After You Say Hello? formulierte er:
Emotionen, Wahrnehmung und Sinn im Dialog mit Coaching, Mediation und Beratung
Die Kohärenzfaktoren nach Rieforth vertiefen das 9-Felder-Modell systemisch. Entdecke, wie Emotionen, Kognition, Sinn, Körper, Verhalten und Wahrnehmung wirksam in Coaching, Mediation und Beratung integriert werden – mit Beispielen und Anwendungstipps.
Einleitung: Von Struktur zu Tiefe – eine systemische Fortsetzung
In meinem letzten Beitrag habe ich die 9-Felder-Methode nach Prof. Joseph Rieforth vorgestellt – ein strukturiertes Instrument zur Klärung von Problemen, Ressourcen und Zielen entlang der Zeitdimension Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das Modell bietet einen wertvollen Orientierungsrahmen für Coaching, Beratung und Mediation.
Wie objektive Kriterien Konflikte in Organisationen lösbar machen: Einblicke in das vierte Prinzip des Harvard-Konzepts, systemisch fundiert und praxisnah erklärt.
Objektive Kriterien in der Mediation
Einleitung
Dieser vierte Artikel der Serie zum Harvard-Konzept in der Organisationsmediation behandelt das Prinzip: „Objektive Kriterien verwenden“. Während viele Verhandlungen von subjektiven Bewertungen und Machtpositionen geprägt sind, plädiert dieses Prinzip für ein gemeinsames Fundament: faire, überprüfbare und nachvollziehbare Maßstäbe.
Besonders im organisationalen Kontext, in dem Rollen, Interessen und Machtasymmetrien eine große Rolle spielen, schaffen objektive Kriterien eine wichtige Grundlage für vertrauensvolle Einigung.
Erfahren Sie, wie Sie in der Mediation durch kreative Entscheidungsoptionen tragfähige Win-Win-Lösungen entwickeln – mit systemischer Tiefe und konkreten Methoden.
Dieser dritte Artikel der Serie zum Harvard-Konzept in der Organisationsmediation widmet sich dem Prinzip: „Entscheidungsoptionen zum beiderseitigen Vorteil entwickeln“. Während in vielen Verhandlungen vorschnell eine Lösung angestrebt wird, plädiert dieses Prinzip dafür, die Lösungssuche bewusst zu verlangsamen und auf Vielfalt zu setzen. Nicht der erste Kompromiss, sondern die bestmögliche Übereinkunft zählt.
Entdecken Sie, wie das Harvard-Prinzip 'Interessen statt Positionen' in der Organisationsmediation nachhaltige Lösungen fördert – systemisch, psychologisch und praxisnah erklärt.
Einleitung
Dieser Artikel ist der zweite Teil unserer Serie zum Harvard-Konzept in der Organisationsmediation. Im Zentrum steht diesmal das Prinzip: „Fokus auf Interessen statt Positionen“. Während Positionen oft starr wirken und Konflikte festfahren, öffnen Interessen den Raum für Verständnis, Dialog und echte Lösungen.
Wir beleuchten diese Technik aus systemischer Perspektive, eingebettet in psychologische und kommunikationswissenschaftliche Konzepte. Ziel ist es, Fachpersonen im Bereich Mediation, Coaching und Beratung eine theoretisch fundierte und praktisch anwendbare Reflexionsgrundlage zu bieten.
Manchmal reicht ein bisschen Holz, um Welten voneinander zu trennen. In unserem heutigen Fall war es ein blickdichter Holzzaun, der zwei Nachbarn – Frau Krämer und Herrn Becker – auf Distanz brachte. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Was war passiert?
Frau Krämer, 67 Jahre alt, verwitwet, liebt ihren Garten. Für sie ist der Blick ins Grüne nicht nur Hobby, sondern Herzsache. Direkt nebenan wohnt Herr Becker – 42, berufstätig, zwei Kinder, viel Trubel. Um etwas mehr Ruhe zu bekommen, ließ er kurzerhand einen 2-Meter-Zaun ziehen. Ohne Vorwarnung.
Erfahren Sie, warum das Trennen von Mensch und Problem in der Organisationsmediation entscheidend ist – fundiert erklärt mit systemischen und psychologischen Grundlagen.
Einleitung
Dieser Blogartikel ist der erste Teil einer Serie zur Anwendung des Harvard-Konzepts in der Organisationsmediation. Jede Folge widmet sich einem der vier Grundprinzipien und zeigt deren theoretische Fundierung und praktische Umsetzung im organisationalen Kontext.
In der Organisationsmediation steht häufig weniger die Sachfrage im Vordergrund als vielmehr die emotionale Verstrickung der Beteiligten. Die Technik “Menschen und Probleme trennen” – eines der vier Grundprinzipien des Harvard-Konzepts – ist hier besonders wirkungsvoll. Dieser Beitrag beleuchtet das Konzept theoretisch fundiert und kontextualisiert es systemisch, kommunikationspsychologisch und konfliktanalytisch.
Konflikte sind unvermeidlich — besonders in dynamischen Organisationen, IT-Projekten oder sozialen Einrichtungen. Was oft unterschätzt wird: Die eigentlichen Kosten eines Konflikts gehen weit über kurzfristige Reibungsverluste hinaus. Versteckte Konfliktkosten wirken langfristig und können erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben.
Dieser Artikel zeigt Ihnen, welche Kostenfaktoren unter der Oberfläche schlummern und wie Sie durch professionelles Konfliktmanagement bares Geld sparen können.
Das Eisbergmodell der Konfliktkosten
Das Eisbergmodell illustriert anschaulich: Nur ein kleiner Teil der Konfliktkosten ist sichtbar (z. B. Anwaltskosten, Abfindungen). Der weitaus größere Teil bleibt verborgen — Produktivitätsverluste, Mitarbeiterfluktuation und Innovationsbremsen verursachen enorme indirekte Kosten. ⛵️
In einer mittleren Behörde kam es im Bereich der internen Digitalisierung immer wieder zu Reibungen zwischen der Projektleitung und einer Gruppe von Mitarbeitenden. Das Projekt sollte einen neuen Workflow für die Bearbeitung von Anträgen umsetzen. Die Projektleitung, eine junge, engagierte Beamtin mit IT-Background, stieß dabei auf erheblichen Widerstand aus der Sachbearbeitung: Die Vorschläge wurden als praxisfern abgelehnt, Gespräche blieben angespannt, Arbeitsaufträge wurden nur zögerlich oder unvollständig bearbeitet.
Ein “Change-Prozess”, der eigentlich Effizienz und Qualität steigern sollte, geriet ins Stocken.
Ich verbinde 30+ Jahre Erfahrung in öffentlicher Verwaltung, Projekt- und Prozessmanagement mit fundierter mediations- und systemischer Beratungskompetenz. Der Übergang von einer direktiven zu einer nicht-direktiven, systemischen Haltung war für mich der zentrale Schritt in meiner beruflichen Weiterentwicklung.
Systemisch bedeutet für mich: Ich betrachte Menschen, Gruppen und Organisationen nicht isoliert, sondern eingebettet in ihr jeweiliges Umfeld – bestehend aus Beziehungen, Kommunikationsstrukturen, Rollen und wechselseitigen Einflüssen. Konflikte entstehen selten nur durch Einzelpersonen, sondern durch Muster, Erwartungen und Dynamiken im System. Deshalb beziehe ich in meiner Arbeit alle relevanten Beteiligten, Wechselwirkungen und Rahmenbedingungen ein. Ziel ist es, nicht nur das Problem, sondern das System als Ganzes zu verstehen und gemeinsam tragfähige Veränderungen zu ermöglichen.
“Empathie bedeutet, die Dinge mit den Augen des anderen zu sehen, nicht unsere eigenen Augen auf ihn zu richten.” – Carl Rogers
In einer Zeit, in der Konflikte oft schnell eskalieren und Missverständnisse zu tiefen Gräben zwischen Menschen führen können, ist Empathie ein kraftvolles Mittel, um Brücken zu bauen. In der Mediation spielt Empathie eine entscheidende Rolle, um das Verständnis zwischen den Gesprächspartnern zu fördern und eine vertrauensvolle und respektvolle Verbindung herzustellen. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Konfliktparteien einander nicht nur zuhören, sondern auch wirklich verstehen – und genau hier liegt der Schlüssel zu einer friedlichen und nachhaltigen Konfliktlösung.
Konfliktcoaching ist ein individueller, systemischer Prozess zur Stärkung persönlicher Konfliktkompetenz – für Führungskräfte, Teams und Einzelpersonen. Im Unterschied zu Mediation und Konfliktberatung steht die Selbstreflexion des Coachees im Mittelpunkt: eigene Muster erkennen, Kommunikation verbessern, konstruktiv handeln.
Konfliktberatung geht tiefer als Mediation: Sie analysiert Ursachen, Dynamiken und systemische Muster eines Konflikts – in Organisationen, Teams oder Behörden. Mit systemischen Methoden werden nicht nur Symptome gelöst, sondern nachhaltige Veränderungen in Kommunikation, Zusammenarbeit und Konfliktkultur bewirkt.
Der Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) setzt auf Dialog, Wiedergutmachung und Versöhnung statt auf Bestrafung. Der Artikel erklärt gesetzliche Grundlagen in Deutschland, den strukturierten Ablauf einer TOA-Sitzung, spezifische Herausforderungen – und warum die Erfolgs- und Zufriedenheitsraten deutlich über denen traditioneller Strafverfahren liegen.
In der Mediation ist die Wahl der Verhandlungstechnik entscheidend für den Erfolg des Verhandlungsprozesses. Mediatoren und Konfliktparteien stehen vor der Entscheidung, ob sie einen kooperativen oder kompetitiven Verhandlungsstil anwenden. Beide Ansätze bieten unterschiedliche Herangehensweisen und können je nach Situation und Zielsetzung unterschiedlich effektiv sein. In diesem Artikel beleuchten wir die Leitgedanken der Verhandlung und erläutern die Unterschiede zwischen kooperativen und kompetitiven Verhandlungskonzepten. Außerdem werden die Prinzipien des „Feilschens“ als Beispiel für kompetitives Verhandeln und das „Harvard-Konzept“ als Beispiel für kooperatives Verhandeln näher erläutert. Abschließend zeigen wir, was das integrative Verhandeln mehr bietet als das Harvard-Prinzip und stellen eine Übersicht der Verhandlungstechniken im Kontext der Phasen der Mediation dar.
Informiertheit ist ein zentrales Mediationsprinzip: Der Mediator informiert über Prozess und Rahmenbedingungen, die Parteien über den Konflikt. Ausbildungspflichten, Supervision und rechtliche Grenzen zur Rechtsberatung sichern Transparenz, Vertrauen und nachhaltige Lösungen.
Freiwilligkeit ist das Fundament jeder Mediation: Nur wer ohne Zwang teilnimmt, trägt die erzielte Lösung mit. Der Artikel beleuchtet, wie Mediationsklauseln, arbeitsvertragliche Verpflichtungen und das Direktionsrecht mit dem Prinzip der Freiwilligkeit vereinbar sind – und welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen eine Verweigerung haben kann.
Neutralität, Unabhängigkeit und Allparteilichkeit sind die tragenden Prinzipien jeder Mediation. Dieser Artikel erklärt, was sie bedeuten, wie das Mediationsgesetz Unabhängigkeit rechtlich sichert – und warum erst ihr Zusammenspiel echtes Vertrauen und faire Konfliktlösung ermöglicht.
Der dritte und letzte Artikel unserer Reihe “3 Grundgedanken der Mediation” beschäftigt sich mit der Transformation. Es wird untersucht, wie eine konfliktbehaftete Kommunikation in eine nachhaltige verwandelt (transformiert) wird.
Die INKOVEMA-Seite beschreibt detailliert, wie eine Transformation in der Mediation abläuft, insbesondere wie die Kommunikation zwischen Konfliktparteien nachhaltig verändert werden kann. Der Schwerpunkt liegt darauf, wie sich die Kommunikation im Laufe eines Konflikts verändert und warum eine nachhaltige Transformation notwendig ist, um langfristige Lösungen zu erzielen.
Der zweite Artikel unserer Reihe “3 Grundgedanken der Mediation” beschäftigt sich mit dem Verhandel. Es werden keine konkreten Methoden oder Prinzipien behandelt (das Harvard-Prinzip wird in einem gesonderten Blog-Post betrachtet), sondern es werden die grundlegenden Gedanken hinter dieser faszinierenden Tätigkeit dargestellt.
Die INKOVEMA-Seite beschreibt Verhandlung in der Mediation als strukturierten Kommunikationsprozess, der darauf abzielt, festgefahrene Konfliktkommunikation zu verändern. Die Seite betont, dass Mediation nicht nur Konflikte löst, sondern auch Entwicklungspotenziale freisetzt, indem sie Kommunikationsprozesse transformiert und zukünftige Konflikte durch bessere Verständigung vermeidet. Dies steht im Einklang mit der konfliktsoziologischen Sicht, dass Verhandlungen soziale Prozesse sind, die auf Austausch und Wandel abzielen.
Der erste Artikel unserer Reihe “3 Grundgedanken der Mediation” beschäftigt sich mit dem Ausgleich. Eine dritte Partei achtet darauf, dass empfundenes Unrecht, das durch vergangene Handlungen verursacht wurde, zwischen den Konfliktparteien ausgeglichen wird. Das ist, was bei einer Mediation passiert. Wie? Lesen Sie weiter.
Die INKOVEMA-Seite betont, dass Konflikte ein unvermeidlicher Bestandteil des Lebens sind. Sie entstehen aus den unterschiedlichen Perspektiven, Bedürfnissen und Erwartungen der Beteiligten. Konflikte sind nicht einfach nur Missverständnisse oder Fehlkommunikationen, sondern reflektieren tiefere soziale und emotionale Dynamiken. Diese Dynamiken sind untrennbar mit der menschlichen Natur verbunden, da jeder Mensch individuelle Erfahrungen und Überzeugungen in jede Interaktion einbringt.
Wege zu erfolgreicher Mediation und nachhaltigem Verständnis durch Transformation
Konzeptioneller Überblick:
Transformative Mediation (TM) ist ein Ansatz, der auf den Prinzipien des Empowerments und der Recognition basiert. Entwickelt von Robert A. Baruch Bush und Joseph P. Folger, zielt TM darauf ab, Konfliktparteien zu befähigen und ihre Interaktion zu transformieren. Anstatt nur eine Lösung für den aktuellen Konflikt zu finden, konzentriert sich TM darauf, die Kommunikation und das Verständnis zwischen den Parteien zu verbessern, was zu langfristigeren positiven Veränderungen führen kann.
Das Neun-Felder-Modell von Prof. Joseph Rieforth aus Oldenburg ist ein Coaching- und Beratungswerkzeug. Es unterstützt Klienten darin, die erlebten Problembereiche differenziert wahrzunehmen und damit verbundene Interessen und Bedürfnisse zu erkennen. Mit der stark ressourcenorientierten Arbeit wird Veränderung ermöglicht.
Umstände der Einführung
Bedarf an Struktur: Es gab einen Bedarf an einem strukturierten Modell, das Beratern und Coaches hilft, verschiedene Dimensionen von Problemen und Ressourcen systematisch zu erfassen und zu analysieren. Das 9-Felder-Modell erfüllt diesen Bedarf durch ihre klare und organisierte Herangehensweise.
Elder-Mediation unterstützt ältere Menschen und ihre Familien bei Konflikten rund um Pflege, Wohnsituation, Finanzen und Gesundheit. Erfahren Sie, wie unser personzentrierter, empathischer Ansatz nachhaltige Lösungen schafft – vertraulich, würdevoll und ohne Gerichtsverfahren.
Konflikte in Studenten-WGs entstehen schnell – aus Alltagsthemen wie Sauberkeit, Lärm oder Kommunikationsproblemen. Mediation, Konfliktberatung, Moderation und präventive Workshops helfen, das Zusammenleben nachhaltig zu verbessern und eine offene, respektvolle Wohnatmosphäre zu schaffen.
In der Welt der Mediation gibt es zwei mächtige Werkzeuge: Framing und Reframing. Diese Konzepte helfen dabei, wie wir Situationen sehen und verstehen. Framing bedeutet, bestimmte Aspekte einer Situation hervorzuheben, um deren Interpretation zu beeinflussen. Reframing hingegen zielt darauf ab, diese festen Deutungen zu verändern und neue Sichtweisen zu eröffnen. Diese Methoden sind besonders nützlich, um Konflikte konstruktiv zu lösen.
Framing in der Mediation
Framing kann in der Mediation bewusst oder unbewusst genutzt werden, um die Wahrnehmung und das Verhalten der Konfliktparteien zu beeinflussen.
Konfliktmanagement für ITIL-Prozesse: Spezialisierte Mediation, Moderation und Prävention für mittelständische IT-Dienstleister – bei Spannungen im Incident-, Change- oder Service Level Management, in agilen Teams und bei der Einführung neuer Prozesse.
Nachbarschaftskonflikte entstehen oft aus Missverständnissen, Erwartungen und unausgesprochenen Bedürfnissen. Dieser Beitrag zeigt typische Ursachen, erklärt das Eisbergmodell und beschreibt, wie Mediation in Nachbarschaft und Wohnungswirtschaft zu tragfähigen, alltagstauglichen Lösungen beitragen kann.
Prozessverbesserungen stoßen häufig auf Widerstände, Missverständnisse und Abteilungskonflikte. Dieser Beitrag zeigt, wie Prozessoptimierungsmediation hilft, Ängste zu klären, Kommunikation zu stärken und Veränderungsprozesse strukturiert und effizient umzusetzen.
Mediation bei IT-Projekten löst Konflikte in technisch komplexen, interdisziplinären Teams – bei engem Zeitplan, hohem Druck und unterschiedlichen Stakeholder-Interessen. Professionelle Vermittlung sichert Kommunikation, Zusammenarbeit und Projekterfolg.
Konflikte gehören zum Leben dazu, aber warum entstehen sie überhaupt? Oft sind die Gründe tief in unseren psychologischen Grundbedürfnissen und Verhaltensmustern verwurzelt. Hier möchte ich einige der Hauptursachen erläutern und zeigen, wie diese Konflikte entstehen können.
Psychologische Grundbedürfnisse
Jeder Mensch hat grundlegende psychologische Bedürfnisse wie Anerkennung, Zugehörigkeit und Sicherheit. Wenn diese Bedürfnisse nicht erfüllt werden, kann Frustration entstehen, die leicht zu Konflikten führen kann. Zum Beispiel könnte jemand, der sich nicht wertgeschätzt fühlt, aggressiv reagieren oder sich zurückziehen, was Spannungen erzeugt.
Elder-Mediation ist eine spezialisierte Mediationsform für ältere Menschen und ihre Familien. Sie adressiert Konflikte rund um Pflege, Wohnen, Finanzen, Erbschaft und Familienbeziehungen – empathisch, respektvoll und mit Blick auf die besonderen Bedürfnisse älterer Generationen.
Mediation ist ein vertraulicher Prozess, bei dem die Beteiligten zusammenarbeiten, um eine Lösung für ihren Konflikt zu finden. Aber was bedeutet es, wenn wir von “Ergebnisoffenheit” sprechen?
Wie sieht das Ergebnis der Mediation aus?
Das Ergebnis einer Mediation kann sehr unterschiedlich sein. Im besten Fall einigen sich beide Seiten auf eine Lösung, mit der alle zufrieden sind. Diese Lösung kann in einer schriftlichen Vereinbarung festgehalten werden, die beschreibt, wie die Parteien in Zukunft miteinander umgehen werden. Manchmal ist das Ergebnis auch eine bessere Kommunikation und ein besseres Verständnis füreinander, selbst wenn keine formale Vereinbarung getroffen wird.
Eigenverantwortung ist ein Kernprinzip der Mediation: Mediator und Medianten tragen gemeinsam Verantwortung für den Prozess und seine Ergebnisse. Erst wer aktiv, selbstreflektiert und offen mitwirkt, kann gemeinsam mit der anderen Partei nachhaltige und tragfähige Lösungen entwickeln.
Ich erzähle die Geschichte von Anna und David, einem Paar, das sich inmitten einer schwierigen Scheidung befand. Ihre Beziehung war einst voller Liebe und Versprechen, aber im Laufe der Jahre hatten sich Missverständnisse und Unstimmigkeiten angehäuft, und sie fanden sich in einem scheinbar unlösbaren Konflikt wieder.
Anna und David waren beide am Boden zerstört, als sie beschlossen, sich scheiden zu lassen. Sie wussten, dass sie sich irgendwie arrangieren mussten, aber sie hatten keine Ahnung, wo sie anfangen sollten. Es war, als ob eine undurchdringliche Mauer zwischen ihnen stand, und sie fühlten sich machtlos und verzweifelt.
Vertraulichkeit ist das Rückgrat jeder Mediation: Sie schützt nicht nur vor öffentlicher Bloßstellung, sondern sichert auch, dass Informationen aus dem Verfahren nicht in späteren Gerichtsprozessen verwendet werden dürfen – und schafft so den geschützten Raum für offene, ehrliche Kommunikation.
Der Mediator ist wie ein Wegweiser durch den Konflikt. Seine Aufgabe ist es, allen Beteiligten zu helfen, miteinander zu sprechen und eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind.
Zuerst hört der Mediator sich die Geschichten und Ansichten aller an. Dann hilft er den Menschen dabei, ruhig miteinander zu reden und die Probleme zu verstehen. Der Mediator stellt sicher, dass alle fair behandelt werden und dass niemand unterdrückt wird.
Mediation ist eine spezielle Methode, um Streitigkeiten zu lösen. Wenn Menschen unterschiedliche Ansichten oder Probleme haben, kann Mediation helfen, eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind.
In einer Mediation gibt es einen neutralen Vermittler, “den Mediator”. Der Mediator hört sich die Sichtweisen aller Beteiligten an und hilft ihnen dabei, miteinander zu sprechen und Lösungen zu finden, die für alle fair sind.
Der Mediator sorgt dafür, dass alle gehört werden und dass niemand benachteiligt wird. Das Ziel der Mediation ist es, eine Vereinbarung zu treffen, mit der alle einverstanden sind, und die dabei hilft, den Konflikt zu lösen.
Führungskräfte im öffentlichen Dienst treffen Entscheidungen, die oft nachwirken. Der Reflexionszirkel Führung bietet einen geschützten, kollegialen Raum, um Verantwortung, Wirkung und innere Spannungen systemisch zu reflektieren.
Rollenklärung im Arbeitskontext ist kein weiches Thema, sondern eine zentrale Voraussetzung für arbeitsfähige Organisationen. Der Artikel erläutert das MRE-Modell (Mensch – Rolle – Erwartungen) und zeigt, wie systemische Rollenklärung in öffentlichen Verwaltungen und großen Organisationen wirkt.
Viele Organisationsprobleme sind keine Sachprobleme, sondern Raumprobleme. Der Beitrag stellt das KRO-Format vor und zeigt, wie passende Kommunikationsräume Klarheit ermöglichen.
Warum wir in Konflikten über Positionen sprechen, auf Emotionen reagieren und Bedürfnisse meinen – ein integratives Modell für Klarheit in Mediation, Coaching und Organisationsberatung.
Der Zyklus der Hypothesenarbeit zeigt, wie durch Beobachtung, Formulierung, Prüfung, Reflexion und Verantwortung Hypothesen systemisch wirksam werden. Ein Beitrag für Kolleg*innen aus Beratung, Coaching und Mediation – ergänzt um den Einsatz in Organisationen.
Der 3W-Sprechstil – Wahrnehmen, Wirkung, Wunsch – ist keine starre Gesprächsformel, sondern ein inneres Navigationssystem für Mediator:innen, Coaches und Berater:innen. Er hilft, Wahrnehmungen zu ordnen, Hypothesen zu bilden und Gespräche in Richtung Verständigung zu führen.
Der Ruhestand markiert nicht einfach das Ende der Arbeit, sondern eine Phase der Neuorientierung. Wie Menschen diesen Übergang erleben – und was die Systemtheorie dazu beitragen kann.
Wenn das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch nicht vertraut ist, entsteht der eigentliche Raum für Wandel. Am Beispiel des Übergangs in den Ruhestand zeigt dieser Artikel, wie systemische Praxis Zwischenräume als Möglichkeitsräume versteht – für Entwicklung, Sinn und Selbstorganisation.
Der Blogbeitrag erklärt das Drei-Ebenen-Modell von Fritz B. Simon: Beschreibung, Erklärung und Bewertung. Mit praktischen Beispielen und Hinweisen zur Anwendung in Beratung und systemischer Kommunikation.
Systemische Auftragsklärung ist der Schlüssel zu tragfähigen Beratungs-, Coaching- und Mediationsprozessen. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie sie mit fundierten Modellen und einer klaren Haltung gestalten.
Vertrauen ist keine Selbstverständlichkeit. In systemischer Beratung und Mediation ist es Voraussetzung und Ergebnis zugleich. Der Artikel zeigt, wie Vertrauen als soziale Errungenschaft verstanden und praktisch gestaltet werden kann.
Systemische Hypothesen eröffnen neue Perspektiven im Beratungsprozess. Dieser Artikel beleuchtet ihre Funktion, Merkmale und den Prozess ihrer Bildung anhand praktischer Beispiele und systemischer Grundlagen.
Die Bedeutung von Gefühlen in der Transaktionsanalyse wird betrachtet und ihre Anwendung in Coaching und Mediation erklärt. Der Artikel umfasst die vier primären Gefühle der TA sowie Konzepte wie Ersatz- und Denkgefühle.
Die verborgenen Spielregeln in Beratung, Mediation und Coaching
Einleitung: Verträge, die nicht ausgesprochen werden
In der Transaktionsanalyse (TA) ist der Begriff „Vertrag“ zentral. Berne forderte: „Keine Veränderung ohne Vertrag“. Doch nicht alle Vereinbarungen werden offen ausgesprochen. Manche wirken im Hintergrund – oft unbewusst, aber dennoch sehr wirkungsvoll. Solche impliziten Verträge prägen Beziehungen, Erwartungen und Selbstbilder – besonders in beratenden und vermittelnden Kontexten.
In diesem Beitrag werfen wir einen genaueren Blick auf die unsichtbaren Übereinkünfte, die Beratung, Mediation und Coaching beeinflussen. Was sind implizite Verträge? Wie entstehen sie? Und wie können wir als professionelle Begleiter konstruktiv mit ihnen umgehen?
Nicht alle Beratungs- oder Mediationsprozesse lassen sich auf eine klassische Zweierbeziehung reduzieren. Gerade in Organisationen, Institutionen oder komplexen Familiensystemen sind häufig mehrere Personen oder Rollen an einem Anliegen beteiligt. In solchen Konstellationen reicht der Zweiervertrag – wie im ersten Teil dieser Reihe beschrieben – nicht mehr aus, um Klarheit, Transparenz und Verantwortung sicherzustellen.
Hier setzt das Konzept des Dreiervertrags nach Fanita English an. Es erweitert die klassische Vertragstheorie der Transaktionsanalyse um eine dritte Partei und berücksichtigt damit die Realität vieler Beratungssituationen, in denen Aufträge, Erwartungen und Machtverhältnisse auf mehrere Beteiligte verteilt sind.
Klare Vereinbarungen für gelingende Beratung und Mediation
Einleitung: Warum über Verträge sprechen?
In Beratung, Coaching und Mediation ist Klarheit über Ziel, Rolle und Verantwortung entscheidend. Die Transaktionsanalyse (TA) bringt mit dem Konzept des „Zweiervertrags“ ein besonders wirksames Werkzeug ein: eine bewusste, auf Augenhöhe getroffene Vereinbarung zwischen zwei Beteiligten. Sie schafft Struktur, Vertrauen und Selbstverantwortung – sowohl organisatorisch als auch psychologisch.
Der Zweiervertrag aus Sicht der Transaktionsanalyse
Der Ursprung dieses Konzepts liegt bei Eric Berne, dem Begründer der Transaktionsanalyse. In seinem Spätwerk What Do You Say After You Say Hello? formulierte er:
Führungskräfte im öffentlichen Dienst treffen Entscheidungen, die oft nachwirken. Der Reflexionszirkel Führung bietet einen geschützten, kollegialen Raum, um Verantwortung, Wirkung und innere Spannungen systemisch zu reflektieren.
Rollenklärung im Arbeitskontext ist kein weiches Thema, sondern eine zentrale Voraussetzung für arbeitsfähige Organisationen. Der Artikel erläutert das MRE-Modell (Mensch – Rolle – Erwartungen) und zeigt, wie systemische Rollenklärung in öffentlichen Verwaltungen und großen Organisationen wirkt.
Viele Organisationsprobleme sind keine Sachprobleme, sondern Raumprobleme. Der Beitrag stellt das KRO-Format vor und zeigt, wie passende Kommunikationsräume Klarheit ermöglichen.
Warum wir in Konflikten über Positionen sprechen, auf Emotionen reagieren und Bedürfnisse meinen – ein integratives Modell für Klarheit in Mediation, Coaching und Organisationsberatung.
Der Zyklus der Hypothesenarbeit zeigt, wie durch Beobachtung, Formulierung, Prüfung, Reflexion und Verantwortung Hypothesen systemisch wirksam werden. Ein Beitrag für Kolleg*innen aus Beratung, Coaching und Mediation – ergänzt um den Einsatz in Organisationen.
Der Blogbeitrag erklärt das Drei-Ebenen-Modell von Fritz B. Simon: Beschreibung, Erklärung und Bewertung. Mit praktischen Beispielen und Hinweisen zur Anwendung in Beratung und systemischer Kommunikation.
Systemische Hypothesen eröffnen neue Perspektiven im Beratungsprozess. Dieser Artikel beleuchtet ihre Funktion, Merkmale und den Prozess ihrer Bildung anhand praktischer Beispiele und systemischer Grundlagen.
Der 3W-Sprechstil – Wahrnehmen, Wirkung, Wunsch – ist keine starre Gesprächsformel, sondern ein inneres Navigationssystem für Mediator:innen, Coaches und Berater:innen. Er hilft, Wahrnehmungen zu ordnen, Hypothesen zu bilden und Gespräche in Richtung Verständigung zu führen.
Emotionen, Wahrnehmung und Sinn im Dialog mit Coaching, Mediation und Beratung
Die Kohärenzfaktoren nach Rieforth vertiefen das 9-Felder-Modell systemisch. Entdecke, wie Emotionen, Kognition, Sinn, Körper, Verhalten und Wahrnehmung wirksam in Coaching, Mediation und Beratung integriert werden – mit Beispielen und Anwendungstipps.
Einleitung: Von Struktur zu Tiefe – eine systemische Fortsetzung
In meinem letzten Beitrag habe ich die 9-Felder-Methode nach Prof. Joseph Rieforth vorgestellt – ein strukturiertes Instrument zur Klärung von Problemen, Ressourcen und Zielen entlang der Zeitdimension Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das Modell bietet einen wertvollen Orientierungsrahmen für Coaching, Beratung und Mediation.
Das Neun-Felder-Modell von Prof. Joseph Rieforth aus Oldenburg ist ein Coaching- und Beratungswerkzeug. Es unterstützt Klienten darin, die erlebten Problembereiche differenziert wahrzunehmen und damit verbundene Interessen und Bedürfnisse zu erkennen. Mit der stark ressourcenorientierten Arbeit wird Veränderung ermöglicht.
Umstände der Einführung
Bedarf an Struktur: Es gab einen Bedarf an einem strukturierten Modell, das Beratern und Coaches hilft, verschiedene Dimensionen von Problemen und Ressourcen systematisch zu erfassen und zu analysieren. Das 9-Felder-Modell erfüllt diesen Bedarf durch ihre klare und organisierte Herangehensweise.
In der Welt der Mediation gibt es zwei mächtige Werkzeuge: Framing und Reframing. Diese Konzepte helfen dabei, wie wir Situationen sehen und verstehen. Framing bedeutet, bestimmte Aspekte einer Situation hervorzuheben, um deren Interpretation zu beeinflussen. Reframing hingegen zielt darauf ab, diese festen Deutungen zu verändern und neue Sichtweisen zu eröffnen. Diese Methoden sind besonders nützlich, um Konflikte konstruktiv zu lösen.
Framing in der Mediation
Framing kann in der Mediation bewusst oder unbewusst genutzt werden, um die Wahrnehmung und das Verhalten der Konfliktparteien zu beeinflussen.
Das Arbeitsbündnis ist der tragende Container für Vertrauen und Prozesssicherheit in der Mediation. Dieser Artikel zeigt, wie es systemisch und transaktionsanalytisch fundiert gestaltet werden kann.
Vertrauen ist keine Selbstverständlichkeit. In systemischer Beratung und Mediation ist es Voraussetzung und Ergebnis zugleich. Der Artikel zeigt, wie Vertrauen als soziale Errungenschaft verstanden und praktisch gestaltet werden kann.
Passivität ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Schutzmechanismus. Wer sie erkennt, kann nachhaltige Veränderung ermöglichen – in Teams, Organisationen und persönlichen Beziehungen.
Die Bedeutung von Gefühlen in der Transaktionsanalyse wird betrachtet und ihre Anwendung in Coaching und Mediation erklärt. Der Artikel umfasst die vier primären Gefühle der TA sowie Konzepte wie Ersatz- und Denkgefühle.
Die verborgenen Spielregeln in Beratung, Mediation und Coaching
Einleitung: Verträge, die nicht ausgesprochen werden
In der Transaktionsanalyse (TA) ist der Begriff „Vertrag“ zentral. Berne forderte: „Keine Veränderung ohne Vertrag“. Doch nicht alle Vereinbarungen werden offen ausgesprochen. Manche wirken im Hintergrund – oft unbewusst, aber dennoch sehr wirkungsvoll. Solche impliziten Verträge prägen Beziehungen, Erwartungen und Selbstbilder – besonders in beratenden und vermittelnden Kontexten.
In diesem Beitrag werfen wir einen genaueren Blick auf die unsichtbaren Übereinkünfte, die Beratung, Mediation und Coaching beeinflussen. Was sind implizite Verträge? Wie entstehen sie? Und wie können wir als professionelle Begleiter konstruktiv mit ihnen umgehen?
Nicht alle Beratungs- oder Mediationsprozesse lassen sich auf eine klassische Zweierbeziehung reduzieren. Gerade in Organisationen, Institutionen oder komplexen Familiensystemen sind häufig mehrere Personen oder Rollen an einem Anliegen beteiligt. In solchen Konstellationen reicht der Zweiervertrag – wie im ersten Teil dieser Reihe beschrieben – nicht mehr aus, um Klarheit, Transparenz und Verantwortung sicherzustellen.
Hier setzt das Konzept des Dreiervertrags nach Fanita English an. Es erweitert die klassische Vertragstheorie der Transaktionsanalyse um eine dritte Partei und berücksichtigt damit die Realität vieler Beratungssituationen, in denen Aufträge, Erwartungen und Machtverhältnisse auf mehrere Beteiligte verteilt sind.
Klare Vereinbarungen für gelingende Beratung und Mediation
Einleitung: Warum über Verträge sprechen?
In Beratung, Coaching und Mediation ist Klarheit über Ziel, Rolle und Verantwortung entscheidend. Die Transaktionsanalyse (TA) bringt mit dem Konzept des „Zweiervertrags“ ein besonders wirksames Werkzeug ein: eine bewusste, auf Augenhöhe getroffene Vereinbarung zwischen zwei Beteiligten. Sie schafft Struktur, Vertrauen und Selbstverantwortung – sowohl organisatorisch als auch psychologisch.
Der Zweiervertrag aus Sicht der Transaktionsanalyse
Der Ursprung dieses Konzepts liegt bei Eric Berne, dem Begründer der Transaktionsanalyse. In seinem Spätwerk What Do You Say After You Say Hello? formulierte er:
Dieser Artikel verknüpft die fünf Grundbedürfnisse nach Shapiro & Fisher mit der Transaktionsanalyse, der Systemtheorie und dem Harvard-Konzept – und zeigt, wie emotionale Intelligenz und Verhandlungsstrategie gemeinsam wirken.
Wie sich die sechs Prinzipien des Harvard-Konzepts systematisch in Phasenlogik, Entscheidungsstrategie und systemische Mediation integrieren lassen – ein Überblick für Fachleute der Konfliktklärung.
Warum ein Rahmenartikel?
Verhandlungen verlaufen selten geradlinig. Sie sind geprägt von Interessen, Emotionen, organisationalen Logiken und systemischen Wechselwirkungen. In dieser Komplexität liefert das Harvard-Konzept seit über 40 Jahren eine strukturierende Orientierung. Die sechs Prinzipien, auf denen es beruht, wurden in dieser Artikelserie einzeln dargestellt – jeweils mit systemischer Perspektive und mediationspraktischem Bezug.
Wie Verhandlungsalternativen die Qualität von Lösungen erhöhen: Das Harvard-Prinzip BATNA im Kontext systemischer Organisationsmediation erklärt.
Einleitung
In jeder Verhandlung – ob in Projektteams, bei Führungskonflikten oder zwischen Organisationseinheiten – steht am Ende eine Entscheidung. Doch was geschieht, wenn keine Einigung erzielt wird? Die Qualität einer Verhandlung hängt nicht allein vom Ergebnis ab, sondern auch davon, welche Alternativen den Beteiligten zur Verfügung stehen.
Verhandlungsalternativen sind gedanklich durchgespielte Handlungsoptionen, die dann greifen, wenn die Verhandlung scheitert oder keine tragfähige Lösung gefunden wird. Sie entstehen durch Reflexion, Szenarienplanung oder im Vorfeld der Mediation durch bilaterale oder strategische Vorklärung. Alternativen machen Verhandlungen souveräner – denn wer seine Optionen kennt, verhandelt nicht aus Angst oder Ohnmacht, sondern auf Augenhöhe.
Wie objektive Kriterien Konflikte in Organisationen lösbar machen: Einblicke in das vierte Prinzip des Harvard-Konzepts, systemisch fundiert und praxisnah erklärt.
Objektive Kriterien in der Mediation
Einleitung
Dieser vierte Artikel der Serie zum Harvard-Konzept in der Organisationsmediation behandelt das Prinzip: „Objektive Kriterien verwenden“. Während viele Verhandlungen von subjektiven Bewertungen und Machtpositionen geprägt sind, plädiert dieses Prinzip für ein gemeinsames Fundament: faire, überprüfbare und nachvollziehbare Maßstäbe.
Besonders im organisationalen Kontext, in dem Rollen, Interessen und Machtasymmetrien eine große Rolle spielen, schaffen objektive Kriterien eine wichtige Grundlage für vertrauensvolle Einigung.
Erfahren Sie, wie Sie in der Mediation durch kreative Entscheidungsoptionen tragfähige Win-Win-Lösungen entwickeln – mit systemischer Tiefe und konkreten Methoden.
Dieser dritte Artikel der Serie zum Harvard-Konzept in der Organisationsmediation widmet sich dem Prinzip: „Entscheidungsoptionen zum beiderseitigen Vorteil entwickeln“. Während in vielen Verhandlungen vorschnell eine Lösung angestrebt wird, plädiert dieses Prinzip dafür, die Lösungssuche bewusst zu verlangsamen und auf Vielfalt zu setzen. Nicht der erste Kompromiss, sondern die bestmögliche Übereinkunft zählt.
Entdecken Sie, wie das Harvard-Prinzip 'Interessen statt Positionen' in der Organisationsmediation nachhaltige Lösungen fördert – systemisch, psychologisch und praxisnah erklärt.
Einleitung
Dieser Artikel ist der zweite Teil unserer Serie zum Harvard-Konzept in der Organisationsmediation. Im Zentrum steht diesmal das Prinzip: „Fokus auf Interessen statt Positionen“. Während Positionen oft starr wirken und Konflikte festfahren, öffnen Interessen den Raum für Verständnis, Dialog und echte Lösungen.
Wir beleuchten diese Technik aus systemischer Perspektive, eingebettet in psychologische und kommunikationswissenschaftliche Konzepte. Ziel ist es, Fachpersonen im Bereich Mediation, Coaching und Beratung eine theoretisch fundierte und praktisch anwendbare Reflexionsgrundlage zu bieten.
Erfahren Sie, warum das Trennen von Mensch und Problem in der Organisationsmediation entscheidend ist – fundiert erklärt mit systemischen und psychologischen Grundlagen.
Einleitung
Dieser Blogartikel ist der erste Teil einer Serie zur Anwendung des Harvard-Konzepts in der Organisationsmediation. Jede Folge widmet sich einem der vier Grundprinzipien und zeigt deren theoretische Fundierung und praktische Umsetzung im organisationalen Kontext.
In der Organisationsmediation steht häufig weniger die Sachfrage im Vordergrund als vielmehr die emotionale Verstrickung der Beteiligten. Die Technik “Menschen und Probleme trennen” – eines der vier Grundprinzipien des Harvard-Konzepts – ist hier besonders wirkungsvoll. Dieser Beitrag beleuchtet das Konzept theoretisch fundiert und kontextualisiert es systemisch, kommunikationspsychologisch und konfliktanalytisch.
In der Mediation ist die Wahl der Verhandlungstechnik entscheidend für den Erfolg des Verhandlungsprozesses. Mediatoren und Konfliktparteien stehen vor der Entscheidung, ob sie einen kooperativen oder kompetitiven Verhandlungsstil anwenden. Beide Ansätze bieten unterschiedliche Herangehensweisen und können je nach Situation und Zielsetzung unterschiedlich effektiv sein. In diesem Artikel beleuchten wir die Leitgedanken der Verhandlung und erläutern die Unterschiede zwischen kooperativen und kompetitiven Verhandlungskonzepten. Außerdem werden die Prinzipien des „Feilschens“ als Beispiel für kompetitives Verhandeln und das „Harvard-Konzept“ als Beispiel für kooperatives Verhandeln näher erläutert. Abschließend zeigen wir, was das integrative Verhandeln mehr bietet als das Harvard-Prinzip und stellen eine Übersicht der Verhandlungstechniken im Kontext der Phasen der Mediation dar.
Der zweite Artikel unserer Reihe “3 Grundgedanken der Mediation” beschäftigt sich mit dem Verhandel. Es werden keine konkreten Methoden oder Prinzipien behandelt (das Harvard-Prinzip wird in einem gesonderten Blog-Post betrachtet), sondern es werden die grundlegenden Gedanken hinter dieser faszinierenden Tätigkeit dargestellt.
Die INKOVEMA-Seite beschreibt Verhandlung in der Mediation als strukturierten Kommunikationsprozess, der darauf abzielt, festgefahrene Konfliktkommunikation zu verändern. Die Seite betont, dass Mediation nicht nur Konflikte löst, sondern auch Entwicklungspotenziale freisetzt, indem sie Kommunikationsprozesse transformiert und zukünftige Konflikte durch bessere Verständigung vermeidet. Dies steht im Einklang mit der konfliktsoziologischen Sicht, dass Verhandlungen soziale Prozesse sind, die auf Austausch und Wandel abzielen.
Die verborgenen Spielregeln in Beratung, Mediation und Coaching
Einleitung: Verträge, die nicht ausgesprochen werden
In der Transaktionsanalyse (TA) ist der Begriff „Vertrag“ zentral. Berne forderte: „Keine Veränderung ohne Vertrag“. Doch nicht alle Vereinbarungen werden offen ausgesprochen. Manche wirken im Hintergrund – oft unbewusst, aber dennoch sehr wirkungsvoll. Solche impliziten Verträge prägen Beziehungen, Erwartungen und Selbstbilder – besonders in beratenden und vermittelnden Kontexten.
In diesem Beitrag werfen wir einen genaueren Blick auf die unsichtbaren Übereinkünfte, die Beratung, Mediation und Coaching beeinflussen. Was sind implizite Verträge? Wie entstehen sie? Und wie können wir als professionelle Begleiter konstruktiv mit ihnen umgehen?
Nicht alle Beratungs- oder Mediationsprozesse lassen sich auf eine klassische Zweierbeziehung reduzieren. Gerade in Organisationen, Institutionen oder komplexen Familiensystemen sind häufig mehrere Personen oder Rollen an einem Anliegen beteiligt. In solchen Konstellationen reicht der Zweiervertrag – wie im ersten Teil dieser Reihe beschrieben – nicht mehr aus, um Klarheit, Transparenz und Verantwortung sicherzustellen.
Hier setzt das Konzept des Dreiervertrags nach Fanita English an. Es erweitert die klassische Vertragstheorie der Transaktionsanalyse um eine dritte Partei und berücksichtigt damit die Realität vieler Beratungssituationen, in denen Aufträge, Erwartungen und Machtverhältnisse auf mehrere Beteiligte verteilt sind.
Klare Vereinbarungen für gelingende Beratung und Mediation
Einleitung: Warum über Verträge sprechen?
In Beratung, Coaching und Mediation ist Klarheit über Ziel, Rolle und Verantwortung entscheidend. Die Transaktionsanalyse (TA) bringt mit dem Konzept des „Zweiervertrags“ ein besonders wirksames Werkzeug ein: eine bewusste, auf Augenhöhe getroffene Vereinbarung zwischen zwei Beteiligten. Sie schafft Struktur, Vertrauen und Selbstverantwortung – sowohl organisatorisch als auch psychologisch.
Der Zweiervertrag aus Sicht der Transaktionsanalyse
Der Ursprung dieses Konzepts liegt bei Eric Berne, dem Begründer der Transaktionsanalyse. In seinem Spätwerk What Do You Say After You Say Hello? formulierte er:
Emotionen, Wahrnehmung und Sinn im Dialog mit Coaching, Mediation und Beratung
Die Kohärenzfaktoren nach Rieforth vertiefen das 9-Felder-Modell systemisch. Entdecke, wie Emotionen, Kognition, Sinn, Körper, Verhalten und Wahrnehmung wirksam in Coaching, Mediation und Beratung integriert werden – mit Beispielen und Anwendungstipps.
Einleitung: Von Struktur zu Tiefe – eine systemische Fortsetzung
In meinem letzten Beitrag habe ich die 9-Felder-Methode nach Prof. Joseph Rieforth vorgestellt – ein strukturiertes Instrument zur Klärung von Problemen, Ressourcen und Zielen entlang der Zeitdimension Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das Modell bietet einen wertvollen Orientierungsrahmen für Coaching, Beratung und Mediation.
In der Mediation ist die Wahl der Verhandlungstechnik entscheidend für den Erfolg des Verhandlungsprozesses. Mediatoren und Konfliktparteien stehen vor der Entscheidung, ob sie einen kooperativen oder kompetitiven Verhandlungsstil anwenden. Beide Ansätze bieten unterschiedliche Herangehensweisen und können je nach Situation und Zielsetzung unterschiedlich effektiv sein. In diesem Artikel beleuchten wir die Leitgedanken der Verhandlung und erläutern die Unterschiede zwischen kooperativen und kompetitiven Verhandlungskonzepten. Außerdem werden die Prinzipien des „Feilschens“ als Beispiel für kompetitives Verhandeln und das „Harvard-Konzept“ als Beispiel für kooperatives Verhandeln näher erläutert. Abschließend zeigen wir, was das integrative Verhandeln mehr bietet als das Harvard-Prinzip und stellen eine Übersicht der Verhandlungstechniken im Kontext der Phasen der Mediation dar.
Der dritte und letzte Artikel unserer Reihe “3 Grundgedanken der Mediation” beschäftigt sich mit der Transformation. Es wird untersucht, wie eine konfliktbehaftete Kommunikation in eine nachhaltige verwandelt (transformiert) wird.
Die INKOVEMA-Seite beschreibt detailliert, wie eine Transformation in der Mediation abläuft, insbesondere wie die Kommunikation zwischen Konfliktparteien nachhaltig verändert werden kann. Der Schwerpunkt liegt darauf, wie sich die Kommunikation im Laufe eines Konflikts verändert und warum eine nachhaltige Transformation notwendig ist, um langfristige Lösungen zu erzielen.
Der zweite Artikel unserer Reihe “3 Grundgedanken der Mediation” beschäftigt sich mit dem Verhandel. Es werden keine konkreten Methoden oder Prinzipien behandelt (das Harvard-Prinzip wird in einem gesonderten Blog-Post betrachtet), sondern es werden die grundlegenden Gedanken hinter dieser faszinierenden Tätigkeit dargestellt.
Die INKOVEMA-Seite beschreibt Verhandlung in der Mediation als strukturierten Kommunikationsprozess, der darauf abzielt, festgefahrene Konfliktkommunikation zu verändern. Die Seite betont, dass Mediation nicht nur Konflikte löst, sondern auch Entwicklungspotenziale freisetzt, indem sie Kommunikationsprozesse transformiert und zukünftige Konflikte durch bessere Verständigung vermeidet. Dies steht im Einklang mit der konfliktsoziologischen Sicht, dass Verhandlungen soziale Prozesse sind, die auf Austausch und Wandel abzielen.
Der erste Artikel unserer Reihe “3 Grundgedanken der Mediation” beschäftigt sich mit dem Ausgleich. Eine dritte Partei achtet darauf, dass empfundenes Unrecht, das durch vergangene Handlungen verursacht wurde, zwischen den Konfliktparteien ausgeglichen wird. Das ist, was bei einer Mediation passiert. Wie? Lesen Sie weiter.
Die INKOVEMA-Seite betont, dass Konflikte ein unvermeidlicher Bestandteil des Lebens sind. Sie entstehen aus den unterschiedlichen Perspektiven, Bedürfnissen und Erwartungen der Beteiligten. Konflikte sind nicht einfach nur Missverständnisse oder Fehlkommunikationen, sondern reflektieren tiefere soziale und emotionale Dynamiken. Diese Dynamiken sind untrennbar mit der menschlichen Natur verbunden, da jeder Mensch individuelle Erfahrungen und Überzeugungen in jede Interaktion einbringt.
Wege zu erfolgreicher Mediation und nachhaltigem Verständnis durch Transformation
Konzeptioneller Überblick:
Transformative Mediation (TM) ist ein Ansatz, der auf den Prinzipien des Empowerments und der Recognition basiert. Entwickelt von Robert A. Baruch Bush und Joseph P. Folger, zielt TM darauf ab, Konfliktparteien zu befähigen und ihre Interaktion zu transformieren. Anstatt nur eine Lösung für den aktuellen Konflikt zu finden, konzentriert sich TM darauf, die Kommunikation und das Verständnis zwischen den Parteien zu verbessern, was zu langfristigeren positiven Veränderungen führen kann.
Das Neun-Felder-Modell von Prof. Joseph Rieforth aus Oldenburg ist ein Coaching- und Beratungswerkzeug. Es unterstützt Klienten darin, die erlebten Problembereiche differenziert wahrzunehmen und damit verbundene Interessen und Bedürfnisse zu erkennen. Mit der stark ressourcenorientierten Arbeit wird Veränderung ermöglicht.
Umstände der Einführung
Bedarf an Struktur: Es gab einen Bedarf an einem strukturierten Modell, das Beratern und Coaches hilft, verschiedene Dimensionen von Problemen und Ressourcen systematisch zu erfassen und zu analysieren. Das 9-Felder-Modell erfüllt diesen Bedarf durch ihre klare und organisierte Herangehensweise.
Konflikte gehören zum Leben dazu, aber warum entstehen sie überhaupt? Oft sind die Gründe tief in unseren psychologischen Grundbedürfnissen und Verhaltensmustern verwurzelt. Hier möchte ich einige der Hauptursachen erläutern und zeigen, wie diese Konflikte entstehen können.
Psychologische Grundbedürfnisse
Jeder Mensch hat grundlegende psychologische Bedürfnisse wie Anerkennung, Zugehörigkeit und Sicherheit. Wenn diese Bedürfnisse nicht erfüllt werden, kann Frustration entstehen, die leicht zu Konflikten führen kann. Zum Beispiel könnte jemand, der sich nicht wertgeschätzt fühlt, aggressiv reagieren oder sich zurückziehen, was Spannungen erzeugt.
Vertraulichkeit ist das Rückgrat jeder Mediation: Sie schützt nicht nur vor öffentlicher Bloßstellung, sondern sichert auch, dass Informationen aus dem Verfahren nicht in späteren Gerichtsprozessen verwendet werden dürfen – und schafft so den geschützten Raum für offene, ehrliche Kommunikation.
Mediation ist eine spezielle Methode, um Streitigkeiten zu lösen. Wenn Menschen unterschiedliche Ansichten oder Probleme haben, kann Mediation helfen, eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind.
In einer Mediation gibt es einen neutralen Vermittler, “den Mediator”. Der Mediator hört sich die Sichtweisen aller Beteiligten an und hilft ihnen dabei, miteinander zu sprechen und Lösungen zu finden, die für alle fair sind.
Der Mediator sorgt dafür, dass alle gehört werden und dass niemand benachteiligt wird. Das Ziel der Mediation ist es, eine Vereinbarung zu treffen, mit der alle einverstanden sind, und die dabei hilft, den Konflikt zu lösen.
Manchmal reicht ein bisschen Holz, um Welten voneinander zu trennen. In unserem heutigen Fall war es ein blickdichter Holzzaun, der zwei Nachbarn – Frau Krämer und Herrn Becker – auf Distanz brachte. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Was war passiert?
Frau Krämer, 67 Jahre alt, verwitwet, liebt ihren Garten. Für sie ist der Blick ins Grüne nicht nur Hobby, sondern Herzsache. Direkt nebenan wohnt Herr Becker – 42, berufstätig, zwei Kinder, viel Trubel. Um etwas mehr Ruhe zu bekommen, ließ er kurzerhand einen 2-Meter-Zaun ziehen. Ohne Vorwarnung.
In einer mittleren Behörde kam es im Bereich der internen Digitalisierung immer wieder zu Reibungen zwischen der Projektleitung und einer Gruppe von Mitarbeitenden. Das Projekt sollte einen neuen Workflow für die Bearbeitung von Anträgen umsetzen. Die Projektleitung, eine junge, engagierte Beamtin mit IT-Background, stieß dabei auf erheblichen Widerstand aus der Sachbearbeitung: Die Vorschläge wurden als praxisfern abgelehnt, Gespräche blieben angespannt, Arbeitsaufträge wurden nur zögerlich oder unvollständig bearbeitet.
Ein “Change-Prozess”, der eigentlich Effizienz und Qualität steigern sollte, geriet ins Stocken.
Konflikte in Studenten-WGs entstehen schnell – aus Alltagsthemen wie Sauberkeit, Lärm oder Kommunikationsproblemen. Mediation, Konfliktberatung, Moderation und präventive Workshops helfen, das Zusammenleben nachhaltig zu verbessern und eine offene, respektvolle Wohnatmosphäre zu schaffen.
Ich erzähle die Geschichte von Anna und David, einem Paar, das sich inmitten einer schwierigen Scheidung befand. Ihre Beziehung war einst voller Liebe und Versprechen, aber im Laufe der Jahre hatten sich Missverständnisse und Unstimmigkeiten angehäuft, und sie fanden sich in einem scheinbar unlösbaren Konflikt wieder.
Anna und David waren beide am Boden zerstört, als sie beschlossen, sich scheiden zu lassen. Sie wussten, dass sie sich irgendwie arrangieren mussten, aber sie hatten keine Ahnung, wo sie anfangen sollten. Es war, als ob eine undurchdringliche Mauer zwischen ihnen stand, und sie fühlten sich machtlos und verzweifelt.
Konflikte sind unvermeidlich — besonders in dynamischen Organisationen, IT-Projekten oder sozialen Einrichtungen. Was oft unterschätzt wird: Die eigentlichen Kosten eines Konflikts gehen weit über kurzfristige Reibungsverluste hinaus. Versteckte Konfliktkosten wirken langfristig und können erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben.
Dieser Artikel zeigt Ihnen, welche Kostenfaktoren unter der Oberfläche schlummern und wie Sie durch professionelles Konfliktmanagement bares Geld sparen können.
Das Eisbergmodell der Konfliktkosten
Das Eisbergmodell illustriert anschaulich: Nur ein kleiner Teil der Konfliktkosten ist sichtbar (z. B. Anwaltskosten, Abfindungen). Der weitaus größere Teil bleibt verborgen — Produktivitätsverluste, Mitarbeiterfluktuation und Innovationsbremsen verursachen enorme indirekte Kosten. ⛵️
In einer mittleren Behörde kam es im Bereich der internen Digitalisierung immer wieder zu Reibungen zwischen der Projektleitung und einer Gruppe von Mitarbeitenden. Das Projekt sollte einen neuen Workflow für die Bearbeitung von Anträgen umsetzen. Die Projektleitung, eine junge, engagierte Beamtin mit IT-Background, stieß dabei auf erheblichen Widerstand aus der Sachbearbeitung: Die Vorschläge wurden als praxisfern abgelehnt, Gespräche blieben angespannt, Arbeitsaufträge wurden nur zögerlich oder unvollständig bearbeitet.
Ein “Change-Prozess”, der eigentlich Effizienz und Qualität steigern sollte, geriet ins Stocken.
Ich verbinde 30+ Jahre Erfahrung in öffentlicher Verwaltung, Projekt- und Prozessmanagement mit fundierter mediations- und systemischer Beratungskompetenz. Der Übergang von einer direktiven zu einer nicht-direktiven, systemischen Haltung war für mich der zentrale Schritt in meiner beruflichen Weiterentwicklung.
Systemisch bedeutet für mich: Ich betrachte Menschen, Gruppen und Organisationen nicht isoliert, sondern eingebettet in ihr jeweiliges Umfeld – bestehend aus Beziehungen, Kommunikationsstrukturen, Rollen und wechselseitigen Einflüssen. Konflikte entstehen selten nur durch Einzelpersonen, sondern durch Muster, Erwartungen und Dynamiken im System. Deshalb beziehe ich in meiner Arbeit alle relevanten Beteiligten, Wechselwirkungen und Rahmenbedingungen ein. Ziel ist es, nicht nur das Problem, sondern das System als Ganzes zu verstehen und gemeinsam tragfähige Veränderungen zu ermöglichen.
“Empathie bedeutet, die Dinge mit den Augen des anderen zu sehen, nicht unsere eigenen Augen auf ihn zu richten.” – Carl Rogers
In einer Zeit, in der Konflikte oft schnell eskalieren und Missverständnisse zu tiefen Gräben zwischen Menschen führen können, ist Empathie ein kraftvolles Mittel, um Brücken zu bauen. In der Mediation spielt Empathie eine entscheidende Rolle, um das Verständnis zwischen den Gesprächspartnern zu fördern und eine vertrauensvolle und respektvolle Verbindung herzustellen. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Konfliktparteien einander nicht nur zuhören, sondern auch wirklich verstehen – und genau hier liegt der Schlüssel zu einer friedlichen und nachhaltigen Konfliktlösung.
Konfliktcoaching ist ein individueller, systemischer Prozess zur Stärkung persönlicher Konfliktkompetenz – für Führungskräfte, Teams und Einzelpersonen. Im Unterschied zu Mediation und Konfliktberatung steht die Selbstreflexion des Coachees im Mittelpunkt: eigene Muster erkennen, Kommunikation verbessern, konstruktiv handeln.
Konfliktberatung geht tiefer als Mediation: Sie analysiert Ursachen, Dynamiken und systemische Muster eines Konflikts – in Organisationen, Teams oder Behörden. Mit systemischen Methoden werden nicht nur Symptome gelöst, sondern nachhaltige Veränderungen in Kommunikation, Zusammenarbeit und Konfliktkultur bewirkt.
Der Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) setzt auf Dialog, Wiedergutmachung und Versöhnung statt auf Bestrafung. Der Artikel erklärt gesetzliche Grundlagen in Deutschland, den strukturierten Ablauf einer TOA-Sitzung, spezifische Herausforderungen – und warum die Erfolgs- und Zufriedenheitsraten deutlich über denen traditioneller Strafverfahren liegen.
In der Mediation ist die Wahl der Verhandlungstechnik entscheidend für den Erfolg des Verhandlungsprozesses. Mediatoren und Konfliktparteien stehen vor der Entscheidung, ob sie einen kooperativen oder kompetitiven Verhandlungsstil anwenden. Beide Ansätze bieten unterschiedliche Herangehensweisen und können je nach Situation und Zielsetzung unterschiedlich effektiv sein. In diesem Artikel beleuchten wir die Leitgedanken der Verhandlung und erläutern die Unterschiede zwischen kooperativen und kompetitiven Verhandlungskonzepten. Außerdem werden die Prinzipien des „Feilschens“ als Beispiel für kompetitives Verhandeln und das „Harvard-Konzept“ als Beispiel für kooperatives Verhandeln näher erläutert. Abschließend zeigen wir, was das integrative Verhandeln mehr bietet als das Harvard-Prinzip und stellen eine Übersicht der Verhandlungstechniken im Kontext der Phasen der Mediation dar.
Informiertheit ist ein zentrales Mediationsprinzip: Der Mediator informiert über Prozess und Rahmenbedingungen, die Parteien über den Konflikt. Ausbildungspflichten, Supervision und rechtliche Grenzen zur Rechtsberatung sichern Transparenz, Vertrauen und nachhaltige Lösungen.
Freiwilligkeit ist das Fundament jeder Mediation: Nur wer ohne Zwang teilnimmt, trägt die erzielte Lösung mit. Der Artikel beleuchtet, wie Mediationsklauseln, arbeitsvertragliche Verpflichtungen und das Direktionsrecht mit dem Prinzip der Freiwilligkeit vereinbar sind – und welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen eine Verweigerung haben kann.
Neutralität, Unabhängigkeit und Allparteilichkeit sind die tragenden Prinzipien jeder Mediation. Dieser Artikel erklärt, was sie bedeuten, wie das Mediationsgesetz Unabhängigkeit rechtlich sichert – und warum erst ihr Zusammenspiel echtes Vertrauen und faire Konfliktlösung ermöglicht.
Der dritte und letzte Artikel unserer Reihe “3 Grundgedanken der Mediation” beschäftigt sich mit der Transformation. Es wird untersucht, wie eine konfliktbehaftete Kommunikation in eine nachhaltige verwandelt (transformiert) wird.
Die INKOVEMA-Seite beschreibt detailliert, wie eine Transformation in der Mediation abläuft, insbesondere wie die Kommunikation zwischen Konfliktparteien nachhaltig verändert werden kann. Der Schwerpunkt liegt darauf, wie sich die Kommunikation im Laufe eines Konflikts verändert und warum eine nachhaltige Transformation notwendig ist, um langfristige Lösungen zu erzielen.
Der zweite Artikel unserer Reihe “3 Grundgedanken der Mediation” beschäftigt sich mit dem Verhandel. Es werden keine konkreten Methoden oder Prinzipien behandelt (das Harvard-Prinzip wird in einem gesonderten Blog-Post betrachtet), sondern es werden die grundlegenden Gedanken hinter dieser faszinierenden Tätigkeit dargestellt.
Die INKOVEMA-Seite beschreibt Verhandlung in der Mediation als strukturierten Kommunikationsprozess, der darauf abzielt, festgefahrene Konfliktkommunikation zu verändern. Die Seite betont, dass Mediation nicht nur Konflikte löst, sondern auch Entwicklungspotenziale freisetzt, indem sie Kommunikationsprozesse transformiert und zukünftige Konflikte durch bessere Verständigung vermeidet. Dies steht im Einklang mit der konfliktsoziologischen Sicht, dass Verhandlungen soziale Prozesse sind, die auf Austausch und Wandel abzielen.
Der erste Artikel unserer Reihe “3 Grundgedanken der Mediation” beschäftigt sich mit dem Ausgleich. Eine dritte Partei achtet darauf, dass empfundenes Unrecht, das durch vergangene Handlungen verursacht wurde, zwischen den Konfliktparteien ausgeglichen wird. Das ist, was bei einer Mediation passiert. Wie? Lesen Sie weiter.
Die INKOVEMA-Seite betont, dass Konflikte ein unvermeidlicher Bestandteil des Lebens sind. Sie entstehen aus den unterschiedlichen Perspektiven, Bedürfnissen und Erwartungen der Beteiligten. Konflikte sind nicht einfach nur Missverständnisse oder Fehlkommunikationen, sondern reflektieren tiefere soziale und emotionale Dynamiken. Diese Dynamiken sind untrennbar mit der menschlichen Natur verbunden, da jeder Mensch individuelle Erfahrungen und Überzeugungen in jede Interaktion einbringt.
Wege zu erfolgreicher Mediation und nachhaltigem Verständnis durch Transformation
Konzeptioneller Überblick:
Transformative Mediation (TM) ist ein Ansatz, der auf den Prinzipien des Empowerments und der Recognition basiert. Entwickelt von Robert A. Baruch Bush und Joseph P. Folger, zielt TM darauf ab, Konfliktparteien zu befähigen und ihre Interaktion zu transformieren. Anstatt nur eine Lösung für den aktuellen Konflikt zu finden, konzentriert sich TM darauf, die Kommunikation und das Verständnis zwischen den Parteien zu verbessern, was zu langfristigeren positiven Veränderungen führen kann.
Elder-Mediation unterstützt ältere Menschen und ihre Familien bei Konflikten rund um Pflege, Wohnsituation, Finanzen und Gesundheit. Erfahren Sie, wie unser personzentrierter, empathischer Ansatz nachhaltige Lösungen schafft – vertraulich, würdevoll und ohne Gerichtsverfahren.
In der Welt der Mediation gibt es zwei mächtige Werkzeuge: Framing und Reframing. Diese Konzepte helfen dabei, wie wir Situationen sehen und verstehen. Framing bedeutet, bestimmte Aspekte einer Situation hervorzuheben, um deren Interpretation zu beeinflussen. Reframing hingegen zielt darauf ab, diese festen Deutungen zu verändern und neue Sichtweisen zu eröffnen. Diese Methoden sind besonders nützlich, um Konflikte konstruktiv zu lösen.
Framing in der Mediation
Framing kann in der Mediation bewusst oder unbewusst genutzt werden, um die Wahrnehmung und das Verhalten der Konfliktparteien zu beeinflussen.
Konfliktmanagement für ITIL-Prozesse: Spezialisierte Mediation, Moderation und Prävention für mittelständische IT-Dienstleister – bei Spannungen im Incident-, Change- oder Service Level Management, in agilen Teams und bei der Einführung neuer Prozesse.
Nachbarschaftskonflikte entstehen oft aus Missverständnissen, Erwartungen und unausgesprochenen Bedürfnissen. Dieser Beitrag zeigt typische Ursachen, erklärt das Eisbergmodell und beschreibt, wie Mediation in Nachbarschaft und Wohnungswirtschaft zu tragfähigen, alltagstauglichen Lösungen beitragen kann.
Prozessverbesserungen stoßen häufig auf Widerstände, Missverständnisse und Abteilungskonflikte. Dieser Beitrag zeigt, wie Prozessoptimierungsmediation hilft, Ängste zu klären, Kommunikation zu stärken und Veränderungsprozesse strukturiert und effizient umzusetzen.
Mediation bei IT-Projekten löst Konflikte in technisch komplexen, interdisziplinären Teams – bei engem Zeitplan, hohem Druck und unterschiedlichen Stakeholder-Interessen. Professionelle Vermittlung sichert Kommunikation, Zusammenarbeit und Projekterfolg.
Konflikte gehören zum Leben dazu, aber warum entstehen sie überhaupt? Oft sind die Gründe tief in unseren psychologischen Grundbedürfnissen und Verhaltensmustern verwurzelt. Hier möchte ich einige der Hauptursachen erläutern und zeigen, wie diese Konflikte entstehen können.
Psychologische Grundbedürfnisse
Jeder Mensch hat grundlegende psychologische Bedürfnisse wie Anerkennung, Zugehörigkeit und Sicherheit. Wenn diese Bedürfnisse nicht erfüllt werden, kann Frustration entstehen, die leicht zu Konflikten führen kann. Zum Beispiel könnte jemand, der sich nicht wertgeschätzt fühlt, aggressiv reagieren oder sich zurückziehen, was Spannungen erzeugt.
Elder-Mediation ist eine spezialisierte Mediationsform für ältere Menschen und ihre Familien. Sie adressiert Konflikte rund um Pflege, Wohnen, Finanzen, Erbschaft und Familienbeziehungen – empathisch, respektvoll und mit Blick auf die besonderen Bedürfnisse älterer Generationen.
Mediation ist ein vertraulicher Prozess, bei dem die Beteiligten zusammenarbeiten, um eine Lösung für ihren Konflikt zu finden. Aber was bedeutet es, wenn wir von “Ergebnisoffenheit” sprechen?
Wie sieht das Ergebnis der Mediation aus?
Das Ergebnis einer Mediation kann sehr unterschiedlich sein. Im besten Fall einigen sich beide Seiten auf eine Lösung, mit der alle zufrieden sind. Diese Lösung kann in einer schriftlichen Vereinbarung festgehalten werden, die beschreibt, wie die Parteien in Zukunft miteinander umgehen werden. Manchmal ist das Ergebnis auch eine bessere Kommunikation und ein besseres Verständnis füreinander, selbst wenn keine formale Vereinbarung getroffen wird.
Eigenverantwortung ist ein Kernprinzip der Mediation: Mediator und Medianten tragen gemeinsam Verantwortung für den Prozess und seine Ergebnisse. Erst wer aktiv, selbstreflektiert und offen mitwirkt, kann gemeinsam mit der anderen Partei nachhaltige und tragfähige Lösungen entwickeln.
Ich erzähle die Geschichte von Anna und David, einem Paar, das sich inmitten einer schwierigen Scheidung befand. Ihre Beziehung war einst voller Liebe und Versprechen, aber im Laufe der Jahre hatten sich Missverständnisse und Unstimmigkeiten angehäuft, und sie fanden sich in einem scheinbar unlösbaren Konflikt wieder.
Anna und David waren beide am Boden zerstört, als sie beschlossen, sich scheiden zu lassen. Sie wussten, dass sie sich irgendwie arrangieren mussten, aber sie hatten keine Ahnung, wo sie anfangen sollten. Es war, als ob eine undurchdringliche Mauer zwischen ihnen stand, und sie fühlten sich machtlos und verzweifelt.
Vertraulichkeit ist das Rückgrat jeder Mediation: Sie schützt nicht nur vor öffentlicher Bloßstellung, sondern sichert auch, dass Informationen aus dem Verfahren nicht in späteren Gerichtsprozessen verwendet werden dürfen – und schafft so den geschützten Raum für offene, ehrliche Kommunikation.
Der Mediator ist wie ein Wegweiser durch den Konflikt. Seine Aufgabe ist es, allen Beteiligten zu helfen, miteinander zu sprechen und eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind.
Zuerst hört der Mediator sich die Geschichten und Ansichten aller an. Dann hilft er den Menschen dabei, ruhig miteinander zu reden und die Probleme zu verstehen. Der Mediator stellt sicher, dass alle fair behandelt werden und dass niemand unterdrückt wird.
Mediation ist eine spezielle Methode, um Streitigkeiten zu lösen. Wenn Menschen unterschiedliche Ansichten oder Probleme haben, kann Mediation helfen, eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind.
In einer Mediation gibt es einen neutralen Vermittler, “den Mediator”. Der Mediator hört sich die Sichtweisen aller Beteiligten an und hilft ihnen dabei, miteinander zu sprechen und Lösungen zu finden, die für alle fair sind.
Der Mediator sorgt dafür, dass alle gehört werden und dass niemand benachteiligt wird. Das Ziel der Mediation ist es, eine Vereinbarung zu treffen, mit der alle einverstanden sind, und die dabei hilft, den Konflikt zu lösen.
Change Management in ITIL-Umgebungen birgt typische Konfliktmuster: Prioritätskonflikte zwischen Business und IT, unklare Verantwortungen, Kommunikationslücken. Als systemischer Mediator helfe ich Organisationen, Change-Prozesse strukturierter, transparenter und konfliktkompetenter zu gestalten.
SLAs sind häufiger Konfliktherd zwischen IT-Dienstleistern und Kunden – wegen unklarer Erwartungen, Sprachbarrieren und diffuser Verantwortlichkeiten. Als systemischer Mediator schaffe ich Klarheit im Service Level Management und begleite Organisationen zu einer gelebten Eskalationskultur.
ITIL-Prozesse schützen nicht vor Konflikten – sie machen sie sichtbar. Dieser Artikel zeigt, warum Konflikte in IT-Organisationen oft unsichtbar bleiben und wie neutrale Konfliktklärung Teams, Projekte und Prozesse wieder handlungsfähig macht.
Konfliktmanagement für ITIL-Prozesse: Spezialisierte Mediation, Moderation und Prävention für mittelständische IT-Dienstleister – bei Spannungen im Incident-, Change- oder Service Level Management, in agilen Teams und bei der Einführung neuer Prozesse.
Mediation bei IT-Projekten löst Konflikte in technisch komplexen, interdisziplinären Teams – bei engem Zeitplan, hohem Druck und unterschiedlichen Stakeholder-Interessen. Professionelle Vermittlung sichert Kommunikation, Zusammenarbeit und Projekterfolg.
Konflikte in Unternehmen und KMU lösen: Ich begleite Teams, Führungskräfte und Organisationen bei Reibungen in IT-Projekten, ITIL-Prozessen, Change-Management und Firmenübergaben – neutral, strukturiert und lösungsorientiert.
Konfliktcoaching ist ein individueller, systemischer Prozess zur Stärkung persönlicher Konfliktkompetenz – für Führungskräfte, Teams und Einzelpersonen. Im Unterschied zu Mediation und Konfliktberatung steht die Selbstreflexion des Coachees im Mittelpunkt: eigene Muster erkennen, Kommunikation verbessern, konstruktiv handeln.
Konfliktberatung geht tiefer als Mediation: Sie analysiert Ursachen, Dynamiken und systemische Muster eines Konflikts – in Organisationen, Teams oder Behörden. Mit systemischen Methoden werden nicht nur Symptome gelöst, sondern nachhaltige Veränderungen in Kommunikation, Zusammenarbeit und Konfliktkultur bewirkt.
Der Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) setzt auf Dialog, Wiedergutmachung und Versöhnung statt auf Bestrafung. Der Artikel erklärt gesetzliche Grundlagen in Deutschland, den strukturierten Ablauf einer TOA-Sitzung, spezifische Herausforderungen – und warum die Erfolgs- und Zufriedenheitsraten deutlich über denen traditioneller Strafverfahren liegen.
Elder-Mediation unterstützt ältere Menschen und ihre Familien bei Konflikten rund um Pflege, Wohnsituation, Finanzen und Gesundheit. Erfahren Sie, wie unser personzentrierter, empathischer Ansatz nachhaltige Lösungen schafft – vertraulich, würdevoll und ohne Gerichtsverfahren.
Konflikte in Studenten-WGs entstehen schnell – aus Alltagsthemen wie Sauberkeit, Lärm oder Kommunikationsproblemen. Mediation, Konfliktberatung, Moderation und präventive Workshops helfen, das Zusammenleben nachhaltig zu verbessern und eine offene, respektvolle Wohnatmosphäre zu schaffen.
Nachbarschaftskonflikte entstehen oft aus Missverständnissen, Erwartungen und unausgesprochenen Bedürfnissen. Dieser Beitrag zeigt typische Ursachen, erklärt das Eisbergmodell und beschreibt, wie Mediation in Nachbarschaft und Wohnungswirtschaft zu tragfähigen, alltagstauglichen Lösungen beitragen kann.
Prozessverbesserungen stoßen häufig auf Widerstände, Missverständnisse und Abteilungskonflikte. Dieser Beitrag zeigt, wie Prozessoptimierungsmediation hilft, Ängste zu klären, Kommunikation zu stärken und Veränderungsprozesse strukturiert und effizient umzusetzen.
Systemische Beratung, Mediation und Coaching für Organisationen, Führungskräfte, soziale Einrichtungen, IT-Dienstleister und Privatpersonen. Strukturierte Klärung von Rollen, Prozessen und Konflikten – vertraulich, professionell und auf Augenhöhe.
Der Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) setzt auf Dialog, Wiedergutmachung und Versöhnung statt auf Bestrafung. Der Artikel erklärt gesetzliche Grundlagen in Deutschland, den strukturierten Ablauf einer TOA-Sitzung, spezifische Herausforderungen – und warum die Erfolgs- und Zufriedenheitsraten deutlich über denen traditioneller Strafverfahren liegen.
Wege zu erfolgreicher Mediation und nachhaltigem Verständnis durch Transformation
Konzeptioneller Überblick:
Transformative Mediation (TM) ist ein Ansatz, der auf den Prinzipien des Empowerments und der Recognition basiert. Entwickelt von Robert A. Baruch Bush und Joseph P. Folger, zielt TM darauf ab, Konfliktparteien zu befähigen und ihre Interaktion zu transformieren. Anstatt nur eine Lösung für den aktuellen Konflikt zu finden, konzentriert sich TM darauf, die Kommunikation und das Verständnis zwischen den Parteien zu verbessern, was zu langfristigeren positiven Veränderungen führen kann.
In der Mediation ist die Wahl der Verhandlungstechnik entscheidend für den Erfolg des Verhandlungsprozesses. Mediatoren und Konfliktparteien stehen vor der Entscheidung, ob sie einen kooperativen oder kompetitiven Verhandlungsstil anwenden. Beide Ansätze bieten unterschiedliche Herangehensweisen und können je nach Situation und Zielsetzung unterschiedlich effektiv sein. In diesem Artikel beleuchten wir die Leitgedanken der Verhandlung und erläutern die Unterschiede zwischen kooperativen und kompetitiven Verhandlungskonzepten. Außerdem werden die Prinzipien des „Feilschens“ als Beispiel für kompetitives Verhandeln und das „Harvard-Konzept“ als Beispiel für kooperatives Verhandeln näher erläutert. Abschließend zeigen wir, was das integrative Verhandeln mehr bietet als das Harvard-Prinzip und stellen eine Übersicht der Verhandlungstechniken im Kontext der Phasen der Mediation dar.
Der dritte und letzte Artikel unserer Reihe “3 Grundgedanken der Mediation” beschäftigt sich mit der Transformation. Es wird untersucht, wie eine konfliktbehaftete Kommunikation in eine nachhaltige verwandelt (transformiert) wird.
Die INKOVEMA-Seite beschreibt detailliert, wie eine Transformation in der Mediation abläuft, insbesondere wie die Kommunikation zwischen Konfliktparteien nachhaltig verändert werden kann. Der Schwerpunkt liegt darauf, wie sich die Kommunikation im Laufe eines Konflikts verändert und warum eine nachhaltige Transformation notwendig ist, um langfristige Lösungen zu erzielen.
Der zweite Artikel unserer Reihe “3 Grundgedanken der Mediation” beschäftigt sich mit dem Verhandel. Es werden keine konkreten Methoden oder Prinzipien behandelt (das Harvard-Prinzip wird in einem gesonderten Blog-Post betrachtet), sondern es werden die grundlegenden Gedanken hinter dieser faszinierenden Tätigkeit dargestellt.
Die INKOVEMA-Seite beschreibt Verhandlung in der Mediation als strukturierten Kommunikationsprozess, der darauf abzielt, festgefahrene Konfliktkommunikation zu verändern. Die Seite betont, dass Mediation nicht nur Konflikte löst, sondern auch Entwicklungspotenziale freisetzt, indem sie Kommunikationsprozesse transformiert und zukünftige Konflikte durch bessere Verständigung vermeidet. Dies steht im Einklang mit der konfliktsoziologischen Sicht, dass Verhandlungen soziale Prozesse sind, die auf Austausch und Wandel abzielen.
Der erste Artikel unserer Reihe “3 Grundgedanken der Mediation” beschäftigt sich mit dem Ausgleich. Eine dritte Partei achtet darauf, dass empfundenes Unrecht, das durch vergangene Handlungen verursacht wurde, zwischen den Konfliktparteien ausgeglichen wird. Das ist, was bei einer Mediation passiert. Wie? Lesen Sie weiter.
Die INKOVEMA-Seite betont, dass Konflikte ein unvermeidlicher Bestandteil des Lebens sind. Sie entstehen aus den unterschiedlichen Perspektiven, Bedürfnissen und Erwartungen der Beteiligten. Konflikte sind nicht einfach nur Missverständnisse oder Fehlkommunikationen, sondern reflektieren tiefere soziale und emotionale Dynamiken. Diese Dynamiken sind untrennbar mit der menschlichen Natur verbunden, da jeder Mensch individuelle Erfahrungen und Überzeugungen in jede Interaktion einbringt.
Informiertheit ist ein zentrales Mediationsprinzip: Der Mediator informiert über Prozess und Rahmenbedingungen, die Parteien über den Konflikt. Ausbildungspflichten, Supervision und rechtliche Grenzen zur Rechtsberatung sichern Transparenz, Vertrauen und nachhaltige Lösungen.
Freiwilligkeit ist das Fundament jeder Mediation: Nur wer ohne Zwang teilnimmt, trägt die erzielte Lösung mit. Der Artikel beleuchtet, wie Mediationsklauseln, arbeitsvertragliche Verpflichtungen und das Direktionsrecht mit dem Prinzip der Freiwilligkeit vereinbar sind – und welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen eine Verweigerung haben kann.
Informiertheit ist ein zentrales Mediationsprinzip: Der Mediator informiert über Prozess und Rahmenbedingungen, die Parteien über den Konflikt. Ausbildungspflichten, Supervision und rechtliche Grenzen zur Rechtsberatung sichern Transparenz, Vertrauen und nachhaltige Lösungen.
Freiwilligkeit ist das Fundament jeder Mediation: Nur wer ohne Zwang teilnimmt, trägt die erzielte Lösung mit. Der Artikel beleuchtet, wie Mediationsklauseln, arbeitsvertragliche Verpflichtungen und das Direktionsrecht mit dem Prinzip der Freiwilligkeit vereinbar sind – und welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen eine Verweigerung haben kann.
Mediation ist ein vertraulicher Prozess, bei dem die Beteiligten zusammenarbeiten, um eine Lösung für ihren Konflikt zu finden. Aber was bedeutet es, wenn wir von “Ergebnisoffenheit” sprechen?
Wie sieht das Ergebnis der Mediation aus?
Das Ergebnis einer Mediation kann sehr unterschiedlich sein. Im besten Fall einigen sich beide Seiten auf eine Lösung, mit der alle zufrieden sind. Diese Lösung kann in einer schriftlichen Vereinbarung festgehalten werden, die beschreibt, wie die Parteien in Zukunft miteinander umgehen werden. Manchmal ist das Ergebnis auch eine bessere Kommunikation und ein besseres Verständnis füreinander, selbst wenn keine formale Vereinbarung getroffen wird.
Eigenverantwortung ist ein Kernprinzip der Mediation: Mediator und Medianten tragen gemeinsam Verantwortung für den Prozess und seine Ergebnisse. Erst wer aktiv, selbstreflektiert und offen mitwirkt, kann gemeinsam mit der anderen Partei nachhaltige und tragfähige Lösungen entwickeln.
Ich erzähle die Geschichte von Anna und David, einem Paar, das sich inmitten einer schwierigen Scheidung befand. Ihre Beziehung war einst voller Liebe und Versprechen, aber im Laufe der Jahre hatten sich Missverständnisse und Unstimmigkeiten angehäuft, und sie fanden sich in einem scheinbar unlösbaren Konflikt wieder.
Anna und David waren beide am Boden zerstört, als sie beschlossen, sich scheiden zu lassen. Sie wussten, dass sie sich irgendwie arrangieren mussten, aber sie hatten keine Ahnung, wo sie anfangen sollten. Es war, als ob eine undurchdringliche Mauer zwischen ihnen stand, und sie fühlten sich machtlos und verzweifelt.
Vertraulichkeit ist das Rückgrat jeder Mediation: Sie schützt nicht nur vor öffentlicher Bloßstellung, sondern sichert auch, dass Informationen aus dem Verfahren nicht in späteren Gerichtsprozessen verwendet werden dürfen – und schafft so den geschützten Raum für offene, ehrliche Kommunikation.
Der Mediator ist wie ein Wegweiser durch den Konflikt. Seine Aufgabe ist es, allen Beteiligten zu helfen, miteinander zu sprechen und eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind.
Zuerst hört der Mediator sich die Geschichten und Ansichten aller an. Dann hilft er den Menschen dabei, ruhig miteinander zu reden und die Probleme zu verstehen. Der Mediator stellt sicher, dass alle fair behandelt werden und dass niemand unterdrückt wird.
Mediation ist eine spezielle Methode, um Streitigkeiten zu lösen. Wenn Menschen unterschiedliche Ansichten oder Probleme haben, kann Mediation helfen, eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind.
In einer Mediation gibt es einen neutralen Vermittler, “den Mediator”. Der Mediator hört sich die Sichtweisen aller Beteiligten an und hilft ihnen dabei, miteinander zu sprechen und Lösungen zu finden, die für alle fair sind.
Der Mediator sorgt dafür, dass alle gehört werden und dass niemand benachteiligt wird. Das Ziel der Mediation ist es, eine Vereinbarung zu treffen, mit der alle einverstanden sind, und die dabei hilft, den Konflikt zu lösen.
Informiertheit ist ein zentrales Mediationsprinzip: Der Mediator informiert über Prozess und Rahmenbedingungen, die Parteien über den Konflikt. Ausbildungspflichten, Supervision und rechtliche Grenzen zur Rechtsberatung sichern Transparenz, Vertrauen und nachhaltige Lösungen.
Freiwilligkeit ist das Fundament jeder Mediation: Nur wer ohne Zwang teilnimmt, trägt die erzielte Lösung mit. Der Artikel beleuchtet, wie Mediationsklauseln, arbeitsvertragliche Verpflichtungen und das Direktionsrecht mit dem Prinzip der Freiwilligkeit vereinbar sind – und welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen eine Verweigerung haben kann.
Neutralität, Unabhängigkeit und Allparteilichkeit sind die tragenden Prinzipien jeder Mediation. Dieser Artikel erklärt, was sie bedeuten, wie das Mediationsgesetz Unabhängigkeit rechtlich sichert – und warum erst ihr Zusammenspiel echtes Vertrauen und faire Konfliktlösung ermöglicht.
Eigenverantwortung ist ein Kernprinzip der Mediation: Mediator und Medianten tragen gemeinsam Verantwortung für den Prozess und seine Ergebnisse. Erst wer aktiv, selbstreflektiert und offen mitwirkt, kann gemeinsam mit der anderen Partei nachhaltige und tragfähige Lösungen entwickeln.
Vertraulichkeit ist das Rückgrat jeder Mediation: Sie schützt nicht nur vor öffentlicher Bloßstellung, sondern sichert auch, dass Informationen aus dem Verfahren nicht in späteren Gerichtsprozessen verwendet werden dürfen – und schafft so den geschützten Raum für offene, ehrliche Kommunikation.
Informiertheit ist ein zentrales Mediationsprinzip: Der Mediator informiert über Prozess und Rahmenbedingungen, die Parteien über den Konflikt. Ausbildungspflichten, Supervision und rechtliche Grenzen zur Rechtsberatung sichern Transparenz, Vertrauen und nachhaltige Lösungen.
Freiwilligkeit ist das Fundament jeder Mediation: Nur wer ohne Zwang teilnimmt, trägt die erzielte Lösung mit. Der Artikel beleuchtet, wie Mediationsklauseln, arbeitsvertragliche Verpflichtungen und das Direktionsrecht mit dem Prinzip der Freiwilligkeit vereinbar sind – und welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen eine Verweigerung haben kann.
Neutralität, Unabhängigkeit und Allparteilichkeit sind die tragenden Prinzipien jeder Mediation. Dieser Artikel erklärt, was sie bedeuten, wie das Mediationsgesetz Unabhängigkeit rechtlich sichert – und warum erst ihr Zusammenspiel echtes Vertrauen und faire Konfliktlösung ermöglicht.
Mediation ist ein vertraulicher Prozess, bei dem die Beteiligten zusammenarbeiten, um eine Lösung für ihren Konflikt zu finden. Aber was bedeutet es, wenn wir von “Ergebnisoffenheit” sprechen?
Wie sieht das Ergebnis der Mediation aus?
Das Ergebnis einer Mediation kann sehr unterschiedlich sein. Im besten Fall einigen sich beide Seiten auf eine Lösung, mit der alle zufrieden sind. Diese Lösung kann in einer schriftlichen Vereinbarung festgehalten werden, die beschreibt, wie die Parteien in Zukunft miteinander umgehen werden. Manchmal ist das Ergebnis auch eine bessere Kommunikation und ein besseres Verständnis füreinander, selbst wenn keine formale Vereinbarung getroffen wird.
Vertraulichkeit ist das Rückgrat jeder Mediation: Sie schützt nicht nur vor öffentlicher Bloßstellung, sondern sichert auch, dass Informationen aus dem Verfahren nicht in späteren Gerichtsprozessen verwendet werden dürfen – und schafft so den geschützten Raum für offene, ehrliche Kommunikation.
Elder-Mediation unterstützt ältere Menschen und ihre Familien bei Konflikten rund um Pflege, Wohnsituation, Finanzen und Gesundheit. Erfahren Sie, wie unser personzentrierter, empathischer Ansatz nachhaltige Lösungen schafft – vertraulich, würdevoll und ohne Gerichtsverfahren.
Elder-Mediation ist eine spezialisierte Mediationsform für ältere Menschen und ihre Familien. Sie adressiert Konflikte rund um Pflege, Wohnen, Finanzen, Erbschaft und Familienbeziehungen – empathisch, respektvoll und mit Blick auf die besonderen Bedürfnisse älterer Generationen.
In der Welt der Mediation gibt es zwei mächtige Werkzeuge: Framing und Reframing. Diese Konzepte helfen dabei, wie wir Situationen sehen und verstehen. Framing bedeutet, bestimmte Aspekte einer Situation hervorzuheben, um deren Interpretation zu beeinflussen. Reframing hingegen zielt darauf ab, diese festen Deutungen zu verändern und neue Sichtweisen zu eröffnen. Diese Methoden sind besonders nützlich, um Konflikte konstruktiv zu lösen.
Framing in der Mediation
Framing kann in der Mediation bewusst oder unbewusst genutzt werden, um die Wahrnehmung und das Verhalten der Konfliktparteien zu beeinflussen.
Der Mediator ist wie ein Wegweiser durch den Konflikt. Seine Aufgabe ist es, allen Beteiligten zu helfen, miteinander zu sprechen und eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind.
Zuerst hört der Mediator sich die Geschichten und Ansichten aller an. Dann hilft er den Menschen dabei, ruhig miteinander zu reden und die Probleme zu verstehen. Der Mediator stellt sicher, dass alle fair behandelt werden und dass niemand unterdrückt wird.