Der Verhandlungsgedanke in der Mediation

Der zweite Artikel unserer Reihe “3 Grundgedanken der Mediation” beschäftigt sich mit dem Verhandel. Es werden keine konkreten Methoden oder Prinzipien behandelt (das Harvard-Prinzip wird in einem gesonderten Blog-Post betrachtet), sondern es werden die grundlegenden Gedanken hinter dieser faszinierenden Tätigkeit dargestellt.
Inhalt
- Verhandlungsbegriff
- Verhandeln auf zwei Ebenen
- Positionsbezogenes Verhandeln vs. sachbezogenes Verhandeln
- Bezug des 3. Axioms von Watzlawick auf positionsbezogenes Verhandeln
- Fazit
Die INKOVEMA-Seite beschreibt Verhandlung in der Mediation als strukturierten Kommunikationsprozess, der darauf abzielt, festgefahrene Konfliktkommunikation zu verändern. Die Seite betont, dass Mediation nicht nur Konflikte löst, sondern auch Entwicklungspotenziale freisetzt, indem sie Kommunikationsprozesse transformiert und zukünftige Konflikte durch bessere Verständigung vermeidet. Dies steht im Einklang mit der konfliktsoziologischen Sicht, dass Verhandlungen soziale Prozesse sind, die auf Austausch und Wandel abzielen.
Der Ausgleichsgedanke der Mediation, Restorative Justice und der Interdependenztheorie

Der erste Artikel unserer Reihe “3 Grundgedanken der Mediation” beschäftigt sich mit dem Ausgleich. Eine dritte Partei achtet darauf, dass empfundenes Unrecht, das durch vergangene Handlungen verursacht wurde, zwischen den Konfliktparteien ausgeglichen wird. Das ist, was bei einer Mediation passiert. Wie? Lesen Sie weiter.
Inhalt
- Interdependenz-Gedanke in der Konfliktdefinition
- Der Ausgleichsgedanke im Kontext der Interdependenztheorie
- Konzept der Restorative Justice
- Rolle des Mediators
- Fazit
Die INKOVEMA-Seite betont, dass Konflikte ein unvermeidlicher Bestandteil des Lebens sind. Sie entstehen aus den unterschiedlichen Perspektiven, Bedürfnissen und Erwartungen der Beteiligten. Konflikte sind nicht einfach nur Missverständnisse oder Fehlkommunikationen, sondern reflektieren tiefere soziale und emotionale Dynamiken. Diese Dynamiken sind untrennbar mit der menschlichen Natur verbunden, da jeder Mensch individuelle Erfahrungen und Überzeugungen in jede Interaktion einbringt.
Empowerment and Recognition

Wege zu erfolgreicher Mediation und nachhaltigem Verständnis durch Transformation
Konzeptioneller Überblick:
Transformative Mediation (TM) ist ein Ansatz, der auf den Prinzipien des Empowerments und der Recognition basiert. Entwickelt von Robert A. Baruch Bush und Joseph P. Folger, zielt TM darauf ab, Konfliktparteien zu befähigen und ihre Interaktion zu transformieren. Anstatt nur eine Lösung für den aktuellen Konflikt zu finden, konzentriert sich TM darauf, die Kommunikation und das Verständnis zwischen den Parteien zu verbessern, was zu langfristigeren positiven Veränderungen führen kann.
Dienstleistung Elder Mediation
Framing und Reframing in der Mediation: Ein Weg zu neuen Perspektiven
In der Welt der Mediation gibt es zwei mächtige Werkzeuge: Framing und Reframing. Diese Konzepte helfen dabei, wie wir Situationen sehen und verstehen. Framing bedeutet, bestimmte Aspekte einer Situation hervorzuheben, um deren Interpretation zu beeinflussen. Reframing hingegen zielt darauf ab, diese festen Deutungen zu verändern und neue Sichtweisen zu eröffnen. Diese Methoden sind besonders nützlich, um Konflikte konstruktiv zu lösen.
Framing in der Mediation

Framing kann in der Mediation bewusst oder unbewusst genutzt werden, um die Wahrnehmung und das Verhalten der Konfliktparteien zu beeinflussen.